Silberschwingen (Emily Bold)

Das Buch

Autorin: Emily Bold
Print: 400 Seiten
Verlag: Planet! (13. Februar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3522505772
Genre: Fantasy, Jugendroman, Romantasy
Kosten Print/eBook: 16,00 € / 12,99 €
hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurzmeinung:

Lesenswert! Eine gute Mischung aus Liebe und Silberschwingen. Eine schöne Geschichte, die definitiv dafür sorgt, dass man zusammen mit Thorn die Welt um Lucien und Riley zu verstehen versucht.

Klappentext:

Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.

Informationen zum Autor:

Emily Bold wurde 1980 in Mittelfranken geboren. Dort lebt und arbeitet sie auch heute noch. Neben ihrer kleinen Familie versorgt sie mit Romanen für Erwachsene und Jugendliche auch uns mit genug Futter. Mittlerweile hat sie zumeist mit selfpublishing bereits 25 Bücher und Novellen veröffentlicht. Mit Silberschwingen erscheint nun #26 sogar über einen Verlag – auch wartet die Fortsetzung schon gespannt darauf über die Großdruckmaschinen zu fliegen. (Quelle: Webseite)

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich hatte bereits von einigen Bloggern gehört, dass sie das Buch verdammt gut fanden. Klar, das Cover spricht an, doch manchmal braucht man einen kleinen Anstupser in die richtige Richtung, sodass ich mir dann auch den Klappentext mal durchgelesen habe und feststellen durfte, dass ich bestimmt Freude an der Geschichte haben werde.

Was ich zu dem Buch sagen möchte:

Romantasy – Was erwartet man darunter. Naja eigentlich eine schöne romantische Geschichte, doch keinesfalls mit Zwangsehe und verrückten Wesen. Doch genau das bekommt man in Silberschwingen geboten. Jedoch ist das weder schlecht noch abschreckend, sondern einfach mal eine erfrischende Neuerung in diesem Genre. Zu Beginn hat man einfach nur eine normale pubertierende Jugendliche Thorn, doch am Ende kann man von ihr Mut und Loyalität lernen, wie selten in diesem Alter zu erwarten ist.

Auch im Bezug auf die Liebe, kann man aus diesem Buch so einiges mitnehmen. Vor allen Dingen aber, dass Liebe keinesfalls immer nur damit beginnt, jemanden toll zu finden, sondern eher damit, wie viel Zeit man jemandem widmet um ihn näher kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Auch Freundschaft funktioniert ähnlich und hier braucht man die Loyalität und auch Mut am dringendsten. Denn zu seinen Freunden auch in schwierigen Situationen zu stehen, erfordert einiges an Selbstüberwindung.

Genug philosophiert, nun zum Stil: Der Schreibstil von Emily ist klasse. Sie wechselt zwar immer zwischen Thorn (Ich-Perspektive) und Lucien (außenstehender Erzähler mit Einblick in die Gedanken) hin und her, doch ist dies aufgrund der verschiedenen Erzählperspektiven doch angenehm zu unterscheiden. Man fiebert nun mit, wer denn nun wem endlich sagt, was Sache ist und wer hier wen hintergeht und wieso und weshalb. Ich persönlich war die ganze Zeit echt kurz davor, Thorn anzuschreien (Ja, ich weiß, das ist eine Romanfigur), dass sie endlich über ihren Schatten springen soll und vorallem, dass sie aufhört Dummheiten zu machen. Genauso ging es mir aber auch mit Lucien – argh!

Die Story ist vielleicht ein wenig ähnlich zu anderen Romantasy-Geschichten, jedoch unterschiedlich genug, um definitiv lesenswert zu sein. Es werden Charaktere erschaffen, die liebenswert und zugleich berührend sind.

Einzige Kritik: Der zweiter Teil kommt erst im Herbst diesen Jahres und der Cliffhänger am Ende ist echt fies. Ich war so perplex, dass ich erstmal nicht wusste, wie ich das jetzt bis zum nächsten Teil überstehen soll.

 

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Spannung  * * * * * / 5
Romantik * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * * * / 5

Aura – Die Gabe (Clara Benedict)

Das Buch

Autorin: Clara Benedict
Gebunden: 366 Seiten
Verlag: Thienemann Verlag (12. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3522202411
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Kosten Print/eBook: 18,00 € / 13,99 €
hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurzmeinung:

Ein anfänglich normaler Jugendroman, der den Anschein erweckt, ein klein wenig Hokuspokus zu beinhalten, doch dann am Ende mit einer unerwarteten Wendung auf den Leser wartet und einen fiesen Cliffhanger erzeugt. 😉

Klappentext:

Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat … Hat sie dem Falschen vertraut?

Informationen zum Autor:

Clara ist 1981 geboren und lebt mit Mann, Kindern und Katzen an der deutschen Weinstraße. Sie quält – ähnlich wie ich – unschuldige Schüler, die erwartungsvoll vor ihr sitzen. Das tut sie nicht nur mit Gedichten und Interpretationen im Fach Deutsch, sondern auch in Musik. 🙂

Neben der Schule und der damit verbundenen Arbeit (Ja, Lehrer müssen auch nach der sechsten Stunde noch arbeiten…) ist sie ziemlich aktiv: Sie macht Polefitness (quasi fit-tanzen), spielt in einer Schauspielgruppe, geht geocachen und sammelt definitiv die coolsten Schuhe der Welt: CHUCKS <3

Zudem bekämpft sie manchmal ganz nebenbei noch ein paar Monster und Legionen auf der Flimmerkiste oder reist mit Helden und Antihelden durch die Druckerschwärze. (Quelle: Webseite)

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Wer wollte nicht immer mal die Realität verändern? Wer wünscht sich nicht mal eben, ein wenig an der Gegenwart und somit auch der Zukunft verändern zu können?! Doch, was, wenn man es tatsächlich kann… Die Geschichte um Hannah und Jan faszinierte mich. Besonders die Tatsache, dass es sich hierbei nicht nur um eine gute Gabe handelt, sondern auch um eine mit schlechten Seiten.

Was ich zu dem Buch sagen möchte:

Das Buch hat mich bereits zu Beginn gefesselt. Clara schafft es mit ihrem Schreibstil einfach, den Leser mitzunehmen und zu begeistern. Zwar muss ich zugeben, dass ich phasenweise ein wenig die Schnauze voll hatte, von Hannahs Naivität, aber dennoch wollte ich immer und immer wieder wissen wie es weiter geht. Ich habe das Buch nur zu Pflichtterminen aus der Hand gelegt (und vielleicht auch mal zum Schlafen).

Die Geschichte entführte mich in die Welt der Geisterbeschwörung und des Schulhofs. Man merkt, dass Clara sich zumindest bei einem der beiden Bereiche bestens auskennt. Man merkt auch, dass sie sich ziemliche Mühe gegeben hat, den Leser weder zu langweilen, noch zu überfordern. Das ist ihr – meiner Meinung nach – sehr gut gelungen. Die Welt die sie zaubert bleibt fast das ganze Buch über magisch und unerforscht. Erst zum Ende hin, endeckt man als Leser mehr und mehr davon und auch, was zu dieser Gabe noch alles dazu gehört.

Das Buch allgemein verfolgt einen sehr roten und gut sich- bzw. lesbaren Faden, der jedoch geschickt am Ende des ersten Bandes einfach zerrissen wird. So ein fieser Cliffhanger, der mindestens bei mir dafür sorgt, dass ich nun sehnsüchtig auf den zweiten Teil warte.

P.S.: Auf der Buchmesse durfte ich Clara kurz persönlich treffen! Mir hat das, wenn auch sehr kurze Treffen, einen kleinen Einblick in ihre Gedanken, Ideen und vorallem das Leben neben Hannah und Jan gezeigt. Danke dir, Clara, dafür!

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Thema * * * * * / 5
Spannung  * * * * * / 5
Romantik * * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * * * / 5

Timeless – Retter der verlorenen Zeit (Armand Baltazar)

Das Buch

Autor: Armand Baltazar
Taschenbuch: 624 Seiten
Verlag: cbj (23. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570174470
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Science Fiction
Kosten Taschenbuch/eBook: 19,99€/12,99€
hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurzmeinung:

Die Story an sich war mir leider an manchen Stellen ein wenig zu wirr und zu viel auf einmal. Aber die Zeichnungen waren superschön.

Klappentext:

Dein Eintritt in eine neue Welt – Sei dabei, bevor die Zeit abläuft

Die Zeitkollision war eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes, die Zeit und Raum aufspaltete und die Erde auseinanderriss. Die Überlebenden kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen und Epochen. In dieser neuen Welt lebt Diego Ribera.

Doch nicht alle sind an einem friedlichen Zusammenleben in diesem neuen Zeitalter interessiert, und so wird Diegos brillanter Erfinder-Vater entführt. Er soll den Zeitbruch – und somit die letzten 15 Jahre – ungeschehen machen. Diego muss sich auf eine gefährliche Reise begeben, um seinen Vater, seine eigene Existenz und die Zukunft der Welt zu retten …

Informationen zum Autor:

Armand Baltazar wurde in Chicago unweit des berühmten Wrigley Field Stadions geboren. Nach dem Besuch des Art Center College of Design in Pasadena war er an mehreren großen Animationsfilmen als Hintergrundzeichner, Visual Development Artist und Art Director für die Studios von DreamWorks, Walt Disney, und Pixar Animation beteiligt. Armand Baltazar lebt mit seiner Familie in Nordkalifornien, wo er an den Illustrationen, Animationen und weiteren epischen Timeless-Abenteuern arbeitet. (Quelle: amazon)

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Das Buch lachte mich einfach an. Ich habe es aufgeschlagen und die schönen Zeichnungen gesehen. Und ja, auch ich liebe solche wunderschön detaillierten Bilder.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte spielt in einer Mischwelt aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Story ist nie langweilig und es passiert das ganze Buch über immer irgendwas mehr oder weniger Unvorhergesehenes. Die Charaktere sind alle in ihrer Art klar definiert und passen super ins Bild. Und wie gerade schon erwähnt: DIESE ZEICHNUNGEN

Was ist mir negativ aufgefallen:

Leider war es mir an manchen Stellen zu unrealistisch, zu fantasiert. Ein wenig zu viel Handlung auf einmal. Man kam gar nicht dazu als Leser mal kurz etwas zu verdauen.. Auch wurden auf manchen Seiten Handlungsteile durch Comics getauscht, jedoch war mir oft nicht ganz klar, was genau da nun passiert. Das war etwas schade

Zu den Charakteren:

Die Jugendlichen, die Ranger, könnten unterschiedlicher nicht sein. Jeder von ihnen stammt aus einer unterschiedlichen Schicht und unterschiedlichen Zeit. Die Mischung jedoch lässt die Geschichte sehr aufblühen und macht aus einem einfachen Abenteuer eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.
Diego dominiert als Hauptperson die Geschichte. Man fühlt sehr gut mit und wünscht ihm, dass all das gelingt, was er sich vornimmt. Manchmal jedoch würde man ihm auch am Liebsten für den ein oder anderen Kommentar ein paar hinter die Ohren geben…

Schlussworte:

Das Buch hat mich leider inhaltlich etwas enttäuscht, war jedoch grafisch nicht zu überbieten. Auch kann ich nicht sagen, dass es nicht auch spannend war, nur leider einfach nichts für mich.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Thema * * * / 5
Spannung  * * * * / 5
Romantik * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * / 5

3 Lilien – Das erste Buch des Blutadels (Rose Snow)

Das Buch

Autorin: Rose Snow
Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: Independently published (18. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-1973333234
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Kosten Taschenbuch/eBook: 11,99€/3,99€
hier erhältlich: amazon

Kurzmeinung:

WOW – Ich hab angefangen zu lesen und konnte das Buch kaum weglegen. Es ist mit keiner Silbe langweilig.

Klappentext:

Seit Monaten wartet die 17-jährige Lorelai darauf, dass die alte Gabe des Blutadels bei ihr erwacht – wobei sie nicht mal ihrer besten Freundin von ihrer magischen Abstammung erzählen darf. Denn die Gesetze des Blutadels sehen vor, das geheime Wissen unter keinen Umständen mit Außenstehenden zu teilen. Doch das erweist sich als äußerst schwierig, als Lorelai den verwegenen Vitus kennenlernt. Zwischen ihnen knistert es gewaltig – und während Lorelai noch mit ihren Gefühlen kämpft, haben die Probleme gerade erst angefangen …

Informationen zu den Autorinnen:

Hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken Carmen und Ulli. Zusammen sind sie 73 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Sie lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014 schreiben sie als Rose Snow Romantasy, darunter die vierteilige Bestsellerreihe „17 – Die Bücher der Erinnerung“. Im Herbst 2016 ist mit „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ unter Anna Pfeffer der erster Jugendroman bei cbj erschienen. Seitdem veröffentlichen sie regelmäßig neue Jugendbücher und Romantasy-Reihen. (Quelle: amazon)

Hier findet ihr die Webseite der beiden: KLICK

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich hatte letzten Sommer das Vergnügen eines ihrer Bücher unter dem Pseudonym Anna Pfeffer zu lesen (hier). Das Buch hat mich damals ziemlich mitgenommen – es war super witzig, jedoch von der Machart nicht mein Stil. Was ja aber nichts mit dem Schreibstil der beiden zu tun hatte. Daher habe ich mich für den Newsletter angemeldet und ein paar Wochen später kam eine versiegelte Einladung in meinen Briefkasten geflattert, ob ich nicht Lust hätte mit Lori gemeinsam den Blutadel zu erkunden…

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte startet sofort mit den ersten packenden Szenen, gleich zu Beginn trifft Lorelai auf Vitus, welcher im Verlauf der Geschichte immer wieder auftaucht und für so einigen Wirbel sorgt. Die Seiten sind nur so vor mir dahingeflogen, sodass ich am Ende gar nicht wusste, wie ich jetzt weiter machen soll… (Ich weiß es jetzt auch noch nicht, ob ich lieber das Buch oder das eBook weiter lesen möchte…)

Was ist mir negativ aufgefallen:

Es war einfach nur zu kurz!!

Zu den Charakteren:

Lorelai war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist offen, witzig aber auch emotional. Sie versucht keine Angst zu zeigen, jedoch merkt man gut, dass auch sie noch ein junges, unerfahrenes Mädchen ist.
Dominik hingegen war mir bereits bei seinem ersten Auftritt unsympathisch. Vereinnahmend, eifersüchtig, nicht einfühlsam. Was will sie denn mit so einem…?!
Bei Vitus ist meine Meinung nach dem ersten Band nun etwas zwiegespalten. Das kann ich noch nicht so ganz einschätzen…

Schlussworte:

Das Buch war einfach nur klasse. Ich hab es auf dem Bahnhof vor meiner Fahrt nach Leipzig aufgeschlagen und nur gezwungenermaßen dann dort zugeklappt. Am Abend hab ich dann noch die letzten Seiten verschlungen und war hin und weg! Das ist definitiv eines meiner Highlights 2018.

Leider jedoch ist bei meinem Buch etwas beim Druck schiefgegangen, jedoch scheint das nur bei mir so zu sein… Das nimmt jedoch dem faszinierenden Inhalt nichts von seiner Spannung.

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Thema * * * * *  / 5
Spannung  * * * * * / 5
Romantik * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * * * / 5

The Chosen One (Isabell May)

Das Buch

„Die Wirklichkeit war so viel schöner, dass ihr der Atem stockte.“

Autor: Isabell May
Taschenbuch: 244 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (4. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3741300721
Genre: Jugendbuch, Fantasy, New Adult
Kosten Buch / eBook: 12,90€ / 3,99€

Kurzmeinung:

The Chosen One reiht sich ohne Frage in die Kategorie guter New Adult Fantasy-Roman ein. Man wird schnell in der Welt um Skadi gefangen und will das Buch nicht aus der Hand legen.

Klappentext:

Eine zerrüttete Welt, eine allmächtige Regentin und ein rebellisches junges Mädchen.

Die 17-jährige Skadi ist eine Ausersehene – dazu bestimmt, dem Königreich Kinder zu schenken. Eine Seuche löschte vor Jahrhunderten einen Großteil der Bevölkerung aus und machte fast alle überlebenden Frauen unfruchtbar. Maella, die Regentin, ließ die wenigen fruchtbaren Frauen in eine Burg bringen, wo sie seitdem im Luxus leben und für den Fortbestand des Reichs sorgen. Skadi aber will sich nicht einsperren lassen und flieht aus ihrem goldenen Käfig.

Verzweifelt irrt sie umher, bis sie zufällig auf den freundlichen Finn trifft. Ihm und seinen Gefährten, darunter der rätselhafte Jaro, schließt sie sich an und stellt dabei fest, dass auch in ihr mehr Magie steckt, als sie bisher überhaupt ahnte …

Informationen zum Autor:

Isabell May, geboren 1985 in Österreich, studierte Germanistik, Bibliothekswesen und Journalismus, bevor sie sich 2014 als Autorin selbstständig machte. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Katzen und zwei Hunden in der Nähe von Aachen, wo sie sich ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben von Fantasy- und Liebesromanen, widmet. (Quelle: amazon)

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Momentan bin ich ein großer Fan von New Adult Literatur und ebenso von Fantasy Romanen. Da hatte sich das Buch sehr angeboten. Auch der Klappentext klang sehr viel versprechend, sodass ich nun froh war, eines der Rezensionsexemplare von netgalley erhalten zu haben.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Positiv aufgefallen ist mir definitiv der Schreibstil und auch die Bildhaftigkeit des Buches. Man wird sehr schnell in die Welt von Skadi eingehüllt und kann sich super hineindenken. Die Gefühlswelt, die Isabell erschafft ist ebenfalls genauso komplex wie einfach. Das Ganze lässt mich als Leser wohlfühlen und man kommt sich nicht wie in einem Kitschroman vor.

Zu den Hauptcharakteren (meiner Meinung nach):

Skadi: Als Ausersehene kennt sie zu Beginn des Romans nur das Leben in der Burg und versucht dort alle ihre Pflichten zu erfüllen. Dennoch zweifelt sie bereits da an dem ganzen System und muss aufpassen, nicht bei ihren Rundgängen erwischt zu werden. Im Laufe der Geschichte stellt Skadi immer wieder fest, wie ungerecht und auch verzwickt der Plan der Regentin ist. Auch stellt sie fest, dass sie an sich glauben kann und muss, um den Abenteuern entgegen zu treten.
Finn: Er ist sofort für Skadi da, als er merkt, dass sie Hilfe braucht. Er unterstützt alle, die seine Hilfe brauchen und das machte ihn für mich sofort super sympathisch.
Jaro: Auch wenn er erst ein wenig später wirklich zum Hauptprotagonisten wird, ist er nicht weniger wichtig. Er ist nach Skadis Verletzung bei ihr und kümmert sich. Er ist ebenso wie Finn ein echter Gentleman und auch für seine Leute da. Er versteht es, anderen zu zu hören.

Zum Inhalt:

Nachdem Skadi einige unangenehme Einblicke in das Leben ihres ersten Zukünftigen geworfen hat, beschließt sie, ihrem Herzen zu folgen und sich dem ganzen Spektakel nicht auszusetzen. Doch auf ihrer Flucht läuft nicht alles, wie geplant. Leider muss sie auch hier lernen, dass das Leben außerhalb der Burg nicht nur schöne Momente bereithält. Sie lernt Finn kennen, mit dem sie erstmal versucht sich arbeitend durchs Leben zu schlagen. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, wie sehr die Regentin ihr Volk manipuliert …

Schlussworte:

Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Geschichte um die mysteriöse Skadi und ihre neuen Freunde Finn und Jaro. Auch muss ich sagen, dass ich erstaunt war, wie gut mich das Buch gefesselt hat !

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Thema * * * * / 5
Romantik/Spannung  * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

 

Scherben der Dunkelheit (Gesa Schwartz)

Das Buch

„Ich werde dir das nicht vergelten, indem ich dich noch tiefer in die Finsternis ziehe. Dafür hast du mich zu reich beschenkt… mehr, als du je wissen wirst.“

Autor: Gesa Schwartz
Taschenbuch: 592 Seiten
Verlag: cbt (25. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570164853
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de
Kosten Buch / eBook: 17,99€ / 13,99€

Kurzmeinung:

Eine schöne Geschichte über einen verfluchten Zirkus, der nur mit Hilfe von Freundschaft und Liebe gerettet werden kann.

Klappentext:

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint …

Informationen zum Autor:

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen. (Quelle: amazon)

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Bisher hatte ich leider noch keine Möglichkeit ein Buch von Gesa Schwartz zu lesen, dennoch wusste ich aus Berichten und anderen Rezensionen, dass sie es schafft, einen in ihre Welt zu entführen. Die anderen Meinungen waren entsprechend hoch und nun wollte ich mich selbst von ihrem Talent und auch von der Geschichte überzeugen. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Sobald man die ersten Seiten des Romans liest, ist man Teil von Anouks Welt. Man fühlt ihre Ängste, ihre Sorgen, aber auch die Freude und den Spaß, den sie hat. Man spürt Liebe und Zuneigung.
Der Dark Circus entführt einen ebenfalls in eine Welt der Magie und der Begeisterung. Wenn ich ehrlich bin, würde auch ich gerne einmal eine Vorstellung besuchen.

Zu den Hauptcharakteren (meiner Meinung nach):

Anouk: Als kleine Leseratte und Künstlerin war sie mir auf Anhieb sympathisch. Auch ihr Verhalten in schwierigen Situationen war, wie soll man sagen, vorbildlich. Sie spiegelt deutlich wider, dass man auch dann zusammen halten muss, wenn es mal brenzlig wird, anders kann man die meisten Situationen gar nicht überstehen. Auf der anderen Seite jedoch wirkt sie manchmal ein wenig naiv und gutgläubig, was jedoch auch mit ihren Emotionen und der Liebe/Zuneigung zu tun haben könnte. Denn wie jeder weiß: Liebe macht blind.
Rasghar: Als einer der Artisten aus dem Dark Circus ist er schon voll von Dunkelheit, jedoch versucht er immer wieder Anouk davor zu beschützen und unterdrückt sie durch Zauber. Er versucht gemeinsam mit Anouk die Probleme zu meistern und zeigt auch Liebe und Zuneigung, die in der Dunkelheit eigentlich keinen Platz haben. Man merkt deutlich den Zwiespalt in dem er steckt.

Zum Inhalt:

Anouks Bruder starb vor ein paar Jahren, seither zieht sie sich sehr in ihre Welt der Farben und Bilder zurück. Als ihre Cousine sie in den Ferien mit in eine Zirkusvorstellung nimmt, wendet sich das Blatt. Der Zirkus will sie als Artistin. Doch es ist nicht irgendein Zirkus, dieser Dark Circus ist magisch, mystisch und verzaubert.
Schon bald wird Anouk bewusst, dass es in dem Zirkus eher wie in einem Gefängnis als in einem Abenteuer zugeht und gemeinsam mit Rasghar und einigen anderen versucht sie nun, den Fluch zu brechen, damit die Gefangenschaft aufhört.
Doch allzu bald wird klar, dass Masrador, der Herr des Zirkus, mehr Macht besitzt, als Anouk sich vorstellen kann und so beginnt ein ungleicher Wettkampf zwischen Liebe und Freundschaft und Hass und Vergeltung auf der anderen Seite.

Zur Optik und Gestaltung:

Das Cover zeigt ein Mädchen auf einer Schaukel irgendwo in einem dunklen Raum. Ich finde besser hätte man Anouk in der Manege nicht darstellen können. Es wirkt mystisch und dunkel, jedoch auf der anderen Seite macht es den Leser auch neugierig, was das nun mit den Scherben zu tun hat.

Schlussworte:

Natürlich geht man nach dem Lesen der Rezensionen mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch heran. Ich muss sagen, ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Buch nimmt einen mit in mystische und dunkle Zirkuswelten, die jedoch zugleich auch spannend und mitreißend sind. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Thema * * * * / 5
Romantik/Spannung  * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche (Marie Lu)

Das Buch

Es gibt keine Liebe ohne Angst

Autorin: Marie Lu
Gebunden: 416 Seiten
Verlag: Loewe (16. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The Young Elites
ISBN: 978-3785583531
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurzmeinung:

Ein sehr spannender Fantasyroman, dessen Ende überrascht und definitiv Lust auf den zweiten Band macht!

Klappentext:

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …

Informationen zur Autorin:

Marie Lu, Autorin der Bestseller-Trilogie Legend, wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie bei den Disney Interactive Studios, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Bestsellerautorin lebt mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Ihre wenige Freizeit verbringt sie mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen. (Quelle: Amazon)

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich bin ja leider manchmal ein richtiger Cover Käufer, so auch hier. Ich fand das Cover so super schön, dass ich dieses Buch einfach in meinem Regal haben wollte!

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Das Buch steckt so voller Überraschungen, dass man immer wieder aufs Neue erstaunt ist, wie sich die Geschichte wendet. Der Spannungsbogen – oder besser gesagt – die Spannungsbögen sind super eingebaut und ich war echt erstaunt, wie schnell ich das Buch gelesen hatte.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die Wartezeit auf den zweiten Teil. Obwohl ich ja Glück habe – das ist ja schon in einem Monat.

Zu den Hauptcharakteren (meiner Meinung nach):

Adelina: Als gezeichnetes Malfetto-Kind muss sie immer um die Gunst anderer wetteifern. Schon bei ihrem Vater hatte sie immer wieder den Eindruck, dass sie nicht gegen ihre Schwester ankam. Dies zieht sich nun auch in der Gemeinschaft der Dolche weiter dahin. Sie wird in Intrigen verstrickt und muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Die Entscheidung fällt ihr schwer, da ihr Einsatz das Leben oder auch Leiden ihrer Schwester ist.
Enzo: Als Anführer der Elite ist er für alle ein Vorbild. Er ist es auch, der Adelina erstmal eine Chance gibt. Doch nach und nach tauchen immer mehr Probleme auf, die es ihm erschweren einen klaren Kopf zu bewahren und zwischen Wahrheit und Illusion – auch bei seinen Gefühlen – zu unterscheiden.
Teren: Als Inquisitor ist es seine Pflicht, alle Malfetto zu vernichten. Doch er birgt Geheimnisse, die nur Enzo und die Königin wissen. Er wirkt auf der einen Seite sehr entschlossen, jedoch zeigt sich auf der anderen Seite deutlich, dass er ziemlich verlogen und machtorientiert ist. Mir ist er leider sehr, sehr unsympathisch.

Zum Inhalt:

Die Geschichte erzählt von außergewöhnlichen Begabungen, jedoch verrät sie nicht zu viel. Man weiß bis zum Schluss nicht, welche Begabungen es noch gibt und wer diese trägt. Man weiß nicht, wie viele Malfettos es gibt und somit bleibt es das ganze Buch über mega spannend. Auch die versteckte kleine Liebesgeschichte zwischen Enzo und Adelina ist echt schön gemacht. Daneben erlebt man ein bisschen von der Hexenjagd und Hexenverbrennung aus dem Mittelalter. Das Buch beschreibt, wie fanatisch die Menschen sowohl dem König folgen, aber auf der anderen Seite auch froh um ihre „Erlösung“ sind.

Man hat im Buch alles, was ein gutes Fantasy-Jugendbuch ausmacht: Liebe, Mystik, Intrigen, Kampf.

Zur Optik und Gestaltung:

Auf dem Cover sieht man ein junges Mädchen mit weißgrauen Haare. Die Hälfte des Gesichts ist verdeckt. Ich denke, das soll Adelina darstellen. Mir persönlich gefallen solche mystischen Cover sehr, womit eben auch dieses Buch optische Pluspunkte sammelt.

Im Buch selbst sind die Kapitel mit kleinen Zitaten geschmückt, hier hätte man vielleicht noch eine kleine Abhebung von Zitat und Ursprung machen können, damit sich das optisch unterscheidet.

Schlussworte:

Wow. Das Ende habe ich definitiv nicht erwartet und ich muss auch sagen, dass ich ziemlich traurig darüber bin. Ich bin super gespannt, wie es nun im zweiten Teil weiter geht und werde ihn quasi gleich vorbestellen. Für alle, die auch so ungeduldig sind, wie ich, hier ist der Link: amazon

 

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Thema * * * * / 5
Romantik/Spannung  * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5
Gestaltung * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

Auf ewig Dein (Eva Völler)

Das Buch

Gebunden: 384 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (21. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3846600481
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Für alle die Zeitenzauber kennen eine angenehme Fortsetzung als Beginn einer neuen Reihe. Mir war es nur zu viel auf einmal und zu surreal.

Klappentext:

Willkommen in Venedig! Willkommen an der Zeitreise-Akademie! Getarnt als Theater ist dies der Ort, wo eine neue Generation von Zeitreisenden ausgebildet wird. Denn neue Abenteuer warten …

Anna und Sebastiano sind zurück! Das Traumpaar der Zeitenzauber-Trilogie ist nach vielen bestandenen Abenteuern zu Zeitreiseprofis gereift. Grund genug, um eine eigene Zeitreiseschule in Venedig zu gründen. Dem Ort, wo die Liebe und die Reisen durch die Zeit ihren Anfang fanden.
Ihre ersten beiden Novizen sind die verführerische Fatima, ein Haremsmädchen aus dem 13. Jahrhundert, und der draufgängerische Ole, Sohn eines Wikingerhäuptlings. Die erste gemeinsame Mission zum Hofe Heinrichs des Achten gerät aber zum Debakel. Anna und Sebastiano haben alle Hände voll zu tun, ihre Zöglinge zu bändigen, als ein unerwarteter Besucher aus der Zukunft auftaucht und einen grausamen Tribut von Anna fordert: »Opfere deine große Liebe, damit die Zukunft fortbestehen kann!«

Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Als Fan der Zeitenzaubertrilogie musste ich Evas neues Werk einfach lesen. Auch das Cover war wie immer schön ansprechen. Danke an Netgalley für das Leseexemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Der Schreibstil ist wie in den anderen drei Büchern um Sebastiano und Anna wieder schön flüssig und bildbehaftet. Man kann sich sehr gut in ihre Welt in den verschiedenen Zeitaltern hineinversetzen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die einzelnen Abenteuer lagen für mich hier zu nah aneinander und waren mir auch zum Teil zu wenig “realistisch”. Also, dass Anna wieder mal alle bösen Monster und Gegner austrickst, war mir zu viel. Das hätte man auch schön auf die folgenden Bände strecken können.

Zu den Charakteren:

Anna: Wie bereits in den Bänden vorher ist Anna weniger die Kämpferin, als die Strategin. Sie versucht alles vorher zu durchdenken und macht lieber zehn Pläne, als dass sie am Ende keinen funktionierenden hat. Sie versucht auch, wie in Zeitenzauber, alles für ihre große Liebe Sebastiano zu tun. Als Leiterin der Akademie muss sie jedoch nun auch Verantwortung für die Schüler übernehmen.

Sebastiano: Wie bereits in Zeitenzauber regelt Sebastiano das meiste im Kampf. Er versucht seinen Gegner einzuschüchtern und zu besiegen. Als dann Schwierigkeiten auftreten, ist er jedoch auch sehr emotional und versucht seine Anna zu beschützen und auch ihre Zukunft zu bewahren.

Schüler der Akademie: Die Schüler könnten nicht unterschiedlicher sein. Ole als der draufgängerische Wikinger, der heimlich in Fatima, die rebellische Sklavin, verliebt ist. Dazu kommt dann noch Walter als der gebildete Monarchensohn, der lieber liest, als zu kämpfen und wenn er doch mal kämpfen muss, dies lieber mit Worten ausfechtet.

Zusammengefasst:

Meiner Meinung nach ist zu viel in diesem Band passiert. Man weiß aus Zeitenzauber bereits, wie viele Dinge ablaufen, jedoch wissen es die “Neulinge” noch nicht. Und leider verdirbt es mir ein wenig die Freude am Lesen, wenn der Held immer gegen alle gewinnt, egal wie unwahrscheinlich ein Sieg ist…

Bewertung

Handlung * * / 5
Spannung * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * / 5

Caraval (Stephanie Garber)

Das Buch

Gebunden: 416 Seiten
Verlag: Flatiron Books (31. Januar 2017)
Sprache: Englisch
ISBN: 978-1250095251
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Dystopie

Kurze Meinung:

Die Geschichte nimmt uns mit in eine magische Welt voller mysteriöser Zusammenhänge und einigen fairen sowie unfairen Mitspielern. An sich gut gemacht nur ein sehr offenes und unzufriedenstellendes Ende.

Klappentext:

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Das Buch war mir bereits im Januar optisch sehr positiv aufgefallen. Damals war es jedoch nur in Englisch erhältlich. Als es dann in der deutschen Übersetzung erschien, überschlugen sich die positiven Bewertungen und so hat es nun Einzug in mein Regal gefunden, jedoch in der englischen Ausgabe.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte nimmt den Leser sehr schön an die Hand. Man hat magische Begebenheiten, aber eben auch menschliche. Dies führt dazu, dass man sich sehr schön mitgenommen fühlt und auch nicht zu sehr an Welten wie Harry Potter mit dem Trimagischen Turnier oder den Tributen von Panem erinnert wird.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Es waren einige Begebenheiten dabei, die mich persönlich ziemlich verwirrt haben. Und auch zum Ende des Buches werden einige Aspekte davon nicht aufgeklärt.

Zu den Charakteren:

Scarlett: Als eine der beiden misshandelten Töchter, klammert sie sich an ihre bevorstehende Hochzeit. Zwar kennt sie ihren Verlobten noch nicht, dennoch ist sie der festen Überzeugung, dass alles besser ist, als weiter bei ihrem Vater zu bleiben. Doch dann taucht plötzlich die Einladung zu Caraval auf und Scarlett muss sich überwinden, auch mal etwas zu riskieren. Im Spiel angekommen, traut sie sich auch immer mehr zu und riskiert auch, ihr Herz zu verlieren. Doch, ob sie am Ende die richtige Entscheidung trifft…

Donnatella: Sie ist eher die rebellischere der beiden Schwestern und somit auch leichter davon zu überzeugen, die Einladungen für das diesjährige Caraval anzunehmen. Doch dann verschwindet sie und wird Teil der Spiels und wie sich später herausstellt, hängt sie noch tiefer drin, als man als Leser und auch Scarlett vermutet hätte.

Legend: Als Gastgeber der Spiele wirkt er in den ersten Erzählungen eher freundlich und gewillt, den Menschen Spaß und Freude zu bereiten. Doch leider entpuppt er sich während der Nächte als ziemlich masochistisch und weniger daran interessiert, anderen eine Freude zu bereiten. Doch am Ende erweist sich vieles als ein falscher Eindruck.

Julian: Bei Julian war ich von Anfang an zwie gespalten. Manchmal wirkte er sehr sympathisch, manchmal wie ein richtiger Haudrauf! Dennoch hatte ich auf der Insel Caraval zeitweise das Gefühl, dass er Scarletts Verlobter sein könnte..

Zusammengefasst:

Die Geschichte war spannend und hat zum Weiterlesen angeregt. Dennoch muss ich sagen, dass sie mir an manchen Stellen zu abgedreht war und auch zu verwirrend. Einige Charaktere wirken auch mehr fehl am Platz. Auch das Ende hat die offenen Fragen leider nicht geklärt, somit bin ich etwas unzufrieden.

Zusammenfassend, war das Buch aber auf jeden Fall lesenswert und macht sich auch optisch schön im Regal.

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * * / 5

Das Herz des Verräters (Mary E. Pearson)

Das Buch

Gebunden: 528 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (26. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Heart of Betrayal
ISBN: 978-3846600429
Genre: Jugendbuch, Romantasy
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurze Meinung:

Das Buch beginnt zwar etwas zäh, doch ab der Mitte des Buches ist man wieder wie gefesselt. Ich kann Band 3 kaum erwarten.

Zitat:

Und auch wenn das Warten lange dauert, ist das Versprechen groß, dass die eine namens Jezelia kommt, deren Leben geopfert werden wird für die Hoffnung, eures zu retten.

Klappentext:

Seit Lia in den feindlichen Palast verschleppt wurde, muss sie um ihr Leben fürchten. Rafe ist zwar an ihrer Seite, aber hier kann auch er sie nicht mehr beschützen. Der Komizar von Venda will Lias Tod – und erst als Kaden ihm verrät, dass Lia die Gabe der Vorsehung besitzt, steigert das in den Augen des Feindes Lias Wert. Sie gewinnt Zeit – doch was sagt ihr der Blick in die Zukunft? Lia muss wichtige Entscheidungen treffen und einen Weg finden, um endlich ihrem Gefängnis zu entfliehen …

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Ab der Hälfte des Buches kam die Geschichte voll in Fahrt. Man wird mitgerissen und weiß selbst nicht, wo einen das Abenteuer hinführt und für wen es gut endet. Man weiß nicht, wer zu den Guten oder wer zu den Bösen zählt. Dadurch wird die Geschichte auch für den Leser abwechslungsreich und spannend. Man fiebert mit und rätselt selbst, wem Lia vertrauen kann und wem nicht.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die Geschichte beginnt leider etwas zäh. Bis ungefähr zur Hälfte des Buches war ich sehr enttäuscht und musste mich manchmal ein wenig zwingen weiter zu lesen.

Auch der häufige Sinneswandel von Lia ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Zu den Charakteren:

Lia: Durch die Gabe sieht sie nun ab und zu ein paar Szenen oder hört eine mahnende oder aufmunternde Stimme. Doch irgendwie weiß sie noch nicht so recht etwas damit anzufangen. Sie wirkt deutlich launischer als noch im ersten Teil der Chroniken. Auch fängt sie an, ihre Handlungen zu berechnen und sich nicht für die Herzensvariante, sondern für die Nützlichkeitsvariante zu entscheiden. Als Leser weiß man nun auch nicht, ob sie nun Kaden oder Rafe liebt – oder beide. Oder ob sie nur einen von beiden ausnutzt…

Rafe: Als Gefangener des Komizars muss er nun auch versuchen, sich seine bestmöglichen Chancen zu erarbeiten. So entsteht die Lüge, er sei nur ein Abgesandter des Prinzen. Doch um diese Lüge aufrecht zu erhalten, muss er sehr viel Geschick aufwenden. Auch ist er hin und hergerissen und weiß mit Lias Verhalten und dem andauernden Auf und Ab ihrer Gefühle nur halbwegs etwas anzufangen. Doch eines weiß er sicher: Er liebt sie.

Kaden: Als Rahtan, ein Vertrauter des Komizars ist er natürlich im Zwiespalt. Auf der einen Seite dient er Venda und vorallem seinem Retter. Auf der anderen Seite ist Lia, die ihn schon zu Beginn des Abenteuers in ihren Bann gezogen hat. Doch auch er wird von ihr verraten und verletzt und so kämpft er mit sich und seinen Gefühlen und muss sich klar werden, was er will und für wen er einstehen will.

Komizar: Als Herrscher über Venda muss er viel über sich ergehen lassen und ebenfalls gewappnet sein, dass er durch Blutzoll ausgetauscht werden kann. Er regiert grausam und link. Doch auf der anderen Seite zeigt er ab und zu – sowohl gegenüber Lia als auch gegenüber seinem Volk – eine zärtliche, gar liebevolle Seite.

Calantha: Als Bedienstete des Komizars liegt es ihr zu Beginn nicht fern, Lia das Leben zur Hölle zu machen. Sie wirft sich an den Hals von Rafe und versucht damit Lia eifersüchtig und unvorsichtig zu machen. Doch bereits ab der Hälfte der Geschichte wird klar, dass sie viel mit sich herumträgt und irgendwie gelingt es Lia, dass Calantha sich auf ihre Seite schlägt.

Meine Lieblingsstelle:

Als klar wird, wie sehr das vendische Volk bereits von Lia und ihren Andachten hält. Daran merkt man wieder einmal, wie viel Hoffnung einige durch Zuspruch und Unterstützung gewinnen.

Zusammengefasst:

Das Buch lässt sich im Vergleich zum ersten Band wirklich wieder sehen. Der Cliffhanger am Ende ist echt fies, denn nun muss ich mich tatsächlich bis Oktober gedulden. Ich denke man hätte mit einem spannenderen Beginn vielleicht noch etwas mehr herausholen können, jedoch ist das Buch ehrlich eine weitere Empfehlung wert.


Bewertung

Handlung * * * * / 5
Spannung * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * */ 5
Gestaltung * * * * */ 5

Gesamt * * * * / 5