Auf ewig Dein (Eva Völler)

Das Buch

Gebunden: 384 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (21. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3846600481
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Für alle die Zeitenzauber kennen eine angenehme Fortsetzung als Beginn einer neuen Reihe. Mir war es nur zu viel auf einmal und zu surreal.

Klappentext:

Willkommen in Venedig! Willkommen an der Zeitreise-Akademie! Getarnt als Theater ist dies der Ort, wo eine neue Generation von Zeitreisenden ausgebildet wird. Denn neue Abenteuer warten …

Anna und Sebastiano sind zurück! Das Traumpaar der Zeitenzauber-Trilogie ist nach vielen bestandenen Abenteuern zu Zeitreiseprofis gereift. Grund genug, um eine eigene Zeitreiseschule in Venedig zu gründen. Dem Ort, wo die Liebe und die Reisen durch die Zeit ihren Anfang fanden.
Ihre ersten beiden Novizen sind die verführerische Fatima, ein Haremsmädchen aus dem 13. Jahrhundert, und der draufgängerische Ole, Sohn eines Wikingerhäuptlings. Die erste gemeinsame Mission zum Hofe Heinrichs des Achten gerät aber zum Debakel. Anna und Sebastiano haben alle Hände voll zu tun, ihre Zöglinge zu bändigen, als ein unerwarteter Besucher aus der Zukunft auftaucht und einen grausamen Tribut von Anna fordert: »Opfere deine große Liebe, damit die Zukunft fortbestehen kann!«

Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Als Fan der Zeitenzaubertrilogie musste ich Evas neues Werk einfach lesen. Auch das Cover war wie immer schön ansprechen. Danke an Netgalley für das Leseexemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Der Schreibstil ist wie in den anderen drei Büchern um Sebastiano und Anna wieder schön flüssig und bildbehaftet. Man kann sich sehr gut in ihre Welt in den verschiedenen Zeitaltern hineinversetzen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die einzelnen Abenteuer lagen für mich hier zu nah aneinander und waren mir auch zum Teil zu wenig “realistisch”. Also, dass Anna wieder mal alle bösen Monster und Gegner austrickst, war mir zu viel. Das hätte man auch schön auf die folgenden Bände strecken können.

Zu den Charakteren:

Anna: Wie bereits in den Bänden vorher ist Anna weniger die Kämpferin, als die Strategin. Sie versucht alles vorher zu durchdenken und macht lieber zehn Pläne, als dass sie am Ende keinen funktionierenden hat. Sie versucht auch, wie in Zeitenzauber, alles für ihre große Liebe Sebastiano zu tun. Als Leiterin der Akademie muss sie jedoch nun auch Verantwortung für die Schüler übernehmen.

Sebastiano: Wie bereits in Zeitenzauber regelt Sebastiano das meiste im Kampf. Er versucht seinen Gegner einzuschüchtern und zu besiegen. Als dann Schwierigkeiten auftreten, ist er jedoch auch sehr emotional und versucht seine Anna zu beschützen und auch ihre Zukunft zu bewahren.

Schüler der Akademie: Die Schüler könnten nicht unterschiedlicher sein. Ole als der draufgängerische Wikinger, der heimlich in Fatima, die rebellische Sklavin, verliebt ist. Dazu kommt dann noch Walter als der gebildete Monarchensohn, der lieber liest, als zu kämpfen und wenn er doch mal kämpfen muss, dies lieber mit Worten ausfechtet.

Zusammengefasst:

Meiner Meinung nach ist zu viel in diesem Band passiert. Man weiß aus Zeitenzauber bereits, wie viele Dinge ablaufen, jedoch wissen es die “Neulinge” noch nicht. Und leider verdirbt es mir ein wenig die Freude am Lesen, wenn der Held immer gegen alle gewinnt, egal wie unwahrscheinlich ein Sieg ist…

Bewertung

Handlung * * / 5
Spannung * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * / 5

Caraval (Stephanie Garber)

Das Buch

Gebunden: 416 Seiten
Verlag: Flatiron Books (31. Januar 2017)
Sprache: Englisch
ISBN: 978-1250095251
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Dystopie

Kurze Meinung:

Die Geschichte nimmt uns mit in eine magische Welt voller mysteriöser Zusammenhänge und einigen fairen sowie unfairen Mitspielern. An sich gut gemacht nur ein sehr offenes und unzufriedenstellendes Ende.

Klappentext:

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Das Buch war mir bereits im Januar optisch sehr positiv aufgefallen. Damals war es jedoch nur in Englisch erhältlich. Als es dann in der deutschen Übersetzung erschien, überschlugen sich die positiven Bewertungen und so hat es nun Einzug in mein Regal gefunden, jedoch in der englischen Ausgabe.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte nimmt den Leser sehr schön an die Hand. Man hat magische Begebenheiten, aber eben auch menschliche. Dies führt dazu, dass man sich sehr schön mitgenommen fühlt und auch nicht zu sehr an Welten wie Harry Potter mit dem Trimagischen Turnier oder den Tributen von Panem erinnert wird.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Es waren einige Begebenheiten dabei, die mich persönlich ziemlich verwirrt haben. Und auch zum Ende des Buches werden einige Aspekte davon nicht aufgeklärt.

Zu den Charakteren:

Scarlett: Als eine der beiden misshandelten Töchter, klammert sie sich an ihre bevorstehende Hochzeit. Zwar kennt sie ihren Verlobten noch nicht, dennoch ist sie der festen Überzeugung, dass alles besser ist, als weiter bei ihrem Vater zu bleiben. Doch dann taucht plötzlich die Einladung zu Caraval auf und Scarlett muss sich überwinden, auch mal etwas zu riskieren. Im Spiel angekommen, traut sie sich auch immer mehr zu und riskiert auch, ihr Herz zu verlieren. Doch, ob sie am Ende die richtige Entscheidung trifft…

Donnatella: Sie ist eher die rebellischere der beiden Schwestern und somit auch leichter davon zu überzeugen, die Einladungen für das diesjährige Caraval anzunehmen. Doch dann verschwindet sie und wird Teil der Spiels und wie sich später herausstellt, hängt sie noch tiefer drin, als man als Leser und auch Scarlett vermutet hätte.

Legend: Als Gastgeber der Spiele wirkt er in den ersten Erzählungen eher freundlich und gewillt, den Menschen Spaß und Freude zu bereiten. Doch leider entpuppt er sich während der Nächte als ziemlich masochistisch und weniger daran interessiert, anderen eine Freude zu bereiten. Doch am Ende erweist sich vieles als ein falscher Eindruck.

Julian: Bei Julian war ich von Anfang an zwie gespalten. Manchmal wirkte er sehr sympathisch, manchmal wie ein richtiger Haudrauf! Dennoch hatte ich auf der Insel Caraval zeitweise das Gefühl, dass er Scarletts Verlobter sein könnte..

Zusammengefasst:

Die Geschichte war spannend und hat zum Weiterlesen angeregt. Dennoch muss ich sagen, dass sie mir an manchen Stellen zu abgedreht war und auch zu verwirrend. Einige Charaktere wirken auch mehr fehl am Platz. Auch das Ende hat die offenen Fragen leider nicht geklärt, somit bin ich etwas unzufrieden.

Zusammenfassend, war das Buch aber auf jeden Fall lesenswert und macht sich auch optisch schön im Regal.

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * * / 5

The final seven (Erica Spindler)

Das Buch

Taschenbuch: 408 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (1. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3741300424
Genre: Krimi,Thriller
Originaltitel: The final seven (The Lightkeepers)

Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurze Meinung:

Ein sehr schöner Beginn einer fantastischen Thriller-Serie, die für mich beide Genres schön vereint. Sehr gelungen.

Klappentext:

Der Countdown hat begonnen …

New Orleans Detective Michaela Dare ist diszipliniert und zielstrebig. Sie braucht keinen neuen Partner – schon gar nicht Zach „Hollywood“ Harris, den respektlosen Charmeur und Draufgänger, der ihr vom FBI vorgesetzt wird. Obendrein soll ihre Aufgabe darin bestehen, Zachs Bodyguard zu spielen, während er die Bösen jagt. Doch Micki stellt bald fest, dass ihr Partner mehr draufhat als ein verschmitztes Lächeln – und dass es Kräfte zwischen Himmel und Erde gibt, die nur Zachs spezielle Fähigkeiten aufhalten können …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich habe momentan große Lust auf Krimis und Thriller. Wenn das Buch dazu dann noch eine mystische Komponente hat, dann ist das umso besser. Auch mag ich es, wenn Krimis mehrere Teile haben, sodass man nicht nach einem Buch schon wieder alles weiß, das erhält ein wenig die Spannung.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Mischung aus Fantasy, dem Übermenschlichen und normalen amerikanischen Thriller war einfach super gelungen. Ich hab mich in keiner Minute gelangweilt, hab es nie übertrieben gefunden, denn es war eine schöne Kombination. Auch die Kombination der beiden unterschiedlichen Protagonisten ist super.

Der Schreibstil dazu war angenehm flink zu lesen, denn Erica Spindler nimmt einen klasse mit in ihre Welt der Lightkeeper.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Ich kann eigentlich dazu nichts sagen, nur, dass mir Parker als Charakter nicht gefällt.

Zu den Charakteren:

Mick: Mick zeigt bereits am Anfang sehr, dass sie nach außen hin ziemlich tough ist. Sie lässt nicht so einfach alles mit sich machen und weiß sich sehr wohl zu wehren. Das merkt dann auch ihr Chef und auch der neue Partner Zach. Mick glaubt auch nicht so wirklich an den ganzen übernatürlichen Quatsch, das führt natürlich zu einigen kleinen Problemchen in der Fallaufklärung. Kriminalistisch gesehen könnte Mick ein wenig sanfter und überlegter vorgehen, um nicht immer gleich alles zu überstürzen, aber da nehmen die beiden Partner sich wenig.

Zach: Als der übernatürliche Part muss er sich von Anfang an gegen Micks Misstrauen behaupten. Er versucht dies, indem er im Alleingang einige Dinge lösen möchte, bringt sich jedoch damit meist unnötig in Gefahr, sodass Mick ihn am Ende wieder retten muss. Er versucht in der gesamten Geschichte Mick davon zu überzeugen, dass das alles leider wahr ist, was ihm mehr schlecht als recht gelingt. Dann spielt auch noch sein “Freund” Parker miese Spielchen mit den beiden, was die ganze Geschichte nicht wirklich erleichtert.

Parker: Parker war mir von Anfang an ein wenig suspekt. Er hält sich viel zu bedeckt, als dass er den beiden oder vorrangig Zach damit hilft. Wie sich herausstellt, verschweigt er den beiden auch noch das aller wichtigste, was mein Vertrauen und auch das von Zach schwer enttäuscht hat.

Zusammengefasst:

Dieser Reihenstart hat für mich alles, was es braucht, damit mein Interesse und meine Spannung auf den zweiten Band da sind. Der Krimi ist spannend, man weiß zwar bereits zeitig “wer” der Täter ist, aber noch nicht, wo die Opfer sind und wie sie diese befreien können. Auch zum Ende des Buches hin ist noch so vieles offen, dass ich ganz gespannt auf den zweiten Teil warte. Für alle Fans der leichten Romanze: Es sieht am Ende so aus, als würde da bei Zach und Mick vielleicht noch was passieren – vermutlich dann in den Folgebänden.

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Spannung * * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * */ 5

Bruderlüge (Kristina Ohlsson)

Das Buch

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Limes Verlag (13. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3809026679
Genre: Krimi, Schwedenkrimi
Originaltitel: Mios Blues

Hier erhältlich: amazon, thalia

Kurze Meinung:

Ein sehr schöner zweiter und abschließender Teil zu der Geschichte um Martin Benner. Jedoch mir am Ende zu abwegig. Schade.

Klappentext:

Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Schwesterherz hatte mich sofort total in den Bann gezogen und so wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Martin und der Suche nach Mio weitergeht.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Charaktere sind immer noch genauso wie sie im ersten Band waren. Man kann sich wieder sehr schnell in die Geschichte finden und ist bei den Namen auch sofort im Bilde, wer nun wer war und ist.
Auch die Interviews sind weiterhin im neuen Band enthalten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die Geschichte war am Ende so verzwickt. Es war so durcheinander und so viele Hände, die am selben Strang ziehen, dass mir das Szenario dann doch viel zu unrealistisch und auch ein wenig zu hanebüchen vorkam.

Zu den Charakteren:

Martin: Wie bereits im ersten Band handelt er selten wohlüberlegt und begibt damit sich und sein Umfeld öfter als notwendig in Gefahr. Auch ist er immer noch der Draufgänger aus dem ersten Buch, keine Beziehung, nur Sex und ab und zu Geborgenheit. Die Interviews verlaufen wieder ähnlich zu “Schwesterherz” nur macht Martin diesmal bei Weitem mehr Andeutungen und gerät deutlich häufiger in große Schwierigkeiten.

Lucy: Als fester Bestandteil von Belles Leben, ist sie auch weiterhin Teil von Martins Leben. Und so kommt es irgendwann, dass sie alles mit ausbaden muss, was er anzettelt. Sie leidet sehr darunter und man merkt, dass sie anfängt an dem zu zweifeln, was zwischen Martin und ihr ist.

Didrick: Als Polizist ist er natürlich gewillt, dass Recht geschieht. Doch wenn man nun bedenkt, dass er zu großen Teilen persönlich und auch emotional eingebunden ist, so verzeiht man ihm doch manche Schritte, doch einige sind auch unter den Aspekten unverzeihlich, sodass er mir am Ende sehr zuwider war.

Lucifer: Wie nachtragend und wie unmenschlich kann ein Mensch nur sein. Lucifer verkörpert für mich all das, was ich hoffe niemals persönlich an einem Menschen zu erkennen. Ich glaube ich hätte an Martins Stelle versucht ihm ein für alle Mal wirklich die Lichter auszuschalten, nachdem er dafür sorgte, dass die Mutter seines Sohnes so bestraft wird für etwas, das sie gar nicht zu verantworten hatte.

Zusammengefasst:

Als Abschluss des Zweiteilers ist das Buch auf jeden Fall gelungen. Schade nur, dass Kristina das Niveau des ersten Bandes nicht gehalten hat. Am Ende war die Sache dann doch verwickelter, als für mich schön gewesen wäre. Dennoch werde ich die Bücher gerne nochmal in die Hand nehmen – vielleicht nicht morgen, aber bestimmt in ein paar Monaten 😉

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Spannung * * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * */ 5

Ich und die Heartbreakers (Ali Novak)

Das Buch

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: cbt (13. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570311172
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Originaltitel: The heartbreakers

Hier erhältlich: amazon, thalia

Kurze Meinung:

Das Buch war für mich eine super locker flockige Ablenkung zu dem aktuellen Unistress. Ich hab mit dem Buch angefangen und hab mit der letzten Seite am gleichen Tag aufgehört. 🙂

Klappentext:

Stella tut alles für ihre kranke Schwester. Sogar bis nach Chicago fahren und sich stundenlang die Füße platt stehen, um ein Autogramm von Caras Lieblings-Boygroup zu ergattern, den Heartbreakers. Würg! Aber da muss Stella durch – ihr Geburtstagsgeschenk für Cara soll so richtig krachen. Kurioserweise läuft es dann komplett anders als gedacht: Stella kommt nicht nur mit einem Autogramm zurück, sondern verliebt bis über beide Ohren. In wen? OMG! In DEN Oliver Perry von den Heartbreakers! Aber darf Stella das? Flirten, Glücklichsein und mit der Band abhängen – während ihre Schwester daheim ums Leben kämpft?

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich hatte bereits im Vorhinein mit dem Buch “Ich und die Walter Boys” geliebäugelt, jedoch war ich mir damals nicht sicher, ob es nicht zu kitschig wird. Jedoch hab ich mir nun gedacht, ich probier es einfach mal aus.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte ist zwar jugendlich und leicht, jedoch nie langweilig oder zu naiv. Ich finde die Aufmachung sehr gelungen. Sie beinhaltet sowohl leichte Passagen, als auch Passagen, die dem Leser doch einen tieferen Sinn vermitteln können.
Die Charaktere sind unterschiedlich und versuchen sich nicht extra zu verbiegen, wie in vielen anderen Liebesromanen. Ich fand es auch schön zu sehen, wie die Perspektive der Berühmtheit geschildert wird. Auch die Groupie-Aspekte waren schön dargestellt.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Ich fand es am Anfang etwas “nervig”, dass schon wieder eine Krebsgeschichte geschrieben wurde. Jedoch hat sich die Meinung bald gelegt, denn darum geht es in diesem Buch nun wirklich nicht.

Zu den Charakteren:

Cara & Drew: Als die andere “Hälfte” der Drillinge, haben es die beiden mit Stella nicht leicht. Drew nicht, weil er der einzige Mann ist und mit zwei Schwestern leben muss. Cara nicht, da sie sich mit dem Krebs herumschlägt. Was die beiden jedoch verbindet, ist der Wunsch, dass Stella auch wieder ihr Leben lebt und glücklich wird.

Stella: Als Stella erfährt, dass ihre Schwester Krebs hat, stellt sie ihr gesamtes Leben hinten an. Als sie dann in einem Cafe auf Oliver trifft, versteht sie sich sofort super mit ihm. Was sie nicht weiß, ist, dass er Teil der momentan beliebtesten Boyband ist. Sie weigert sich nun erstmal ihn wirklich näher kennen zu lernen, doch irgendwann siegt die anfängliche Neugier aus dem Cafe. Auch steht sie im Laufe der Geschichte oft vor der Wahl, ob sie nun sich selbst oder ihre Schwester in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen soll. Sie versteckt sich häufig hinter der Krankheit ihrer Schwester um keine Entscheidungen treffen und deren Konsequenzen tragen zu müssen.

Oliver: Als er in dem Cafe auf Stella trifft, ist sie ihm sofort sympathisch. Endlich jemand, dem sein Erfolg “egal” ist. Jemand, der ihn um seines Charakters willen mag und interessant findet. Doch dann steht er vor der Wahl, Groupie, Band oder Stella. Er versucht alles, um seine neu gewonnene Liebe nicht wieder zu verlieren.

Meine Lieblingsstelle:

Als Oliver bei dem letzten Konzert das Lied “Astrophil” spielt und nur Stella wirklich weiß, was und wer gemeint ist.

Zusammengefasst:

Eine super Lektüre für den Sommer, sie erfrischt einfach mal eben von innen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und werde mir zeitnah auch noch Novaks anderen Roman kaufen. Ich hoffe, dass dieser dann genauso schön und leicht zu lesen ist, wie dieser hier.

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Romantik * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5
Gestaltung * * * * */ 5

Gesamt * * * * */ 5

Love & Gelato (Jenna Evans Welch)

Das Buch

Gebunden: 400 Seiten
Verlag: HarperCollins (12. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Love & Gelato
ISBN: 978-3959670913
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Hier erhältlich: amazon, thalia

Kurze Meinung:

Sommerlektüre mit dem ein oder anderen Verbesserungspotential

Klappentext:

Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Italien, sehr schön charakterisiert. Gelato, wer liebt es nicht. Ich finde die Kulisse für die Geschichte echt gelungen, wobei der Friedhof ganz zu Beginn doch etwas verstörend war.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Lina gewinnt sehr schnell viel Vertrauen in Ren. Ich fand die Art leider etwas naiv, dass sie ihm so schnell so viel von ihrem Leben und auch ihrem Schmerz anvertraut..

Zu den Charakteren:

Lina: Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie ziemlich am Boden zerstört. Als sie dann auch noch zu ihrem Vater nach Italien ziehen soll, ist ihr das alles zu viel. Sie möchte dem ganzen Italienrummel keine Chance geben und stellt sich ziemlich quer. Doch als sie dann Ren begegnet, fängt für sie das Leben an. Denn plötzlich wollen ihre Gefühle nicht mehr so wie sie und sie muss sich ihnen beugen.

Howard: Als vermeintlicher Vater versucht Howard es Lina irgendwie recht zu machen. Er versucht sie für sich zu gewinnen und entsprechend auch ihr Vertrauen. Am Anfang noch etwas zaghaft, später traut er sich dann auch etwas mehr in Anspruchnahme zu.

Ren: Zu Beginn hat er ja noch eine Freundin, die ihn sehr vereinnahmt. Doch er verbringt immer mehr Zeit mit Lina und versucht ihr jedes Geheimnis aus der Nase zu kitzeln. Er versucht zu helfen, wo er kann und dies scheint ihm auch gut zu gelingen. Doch dann muss auch er sich eingestehen, dass er keine eindeutigen Signale gesendet hat.

Thomas: Als der Sunnyboy und das Model hat er es natürlich auch nicht leicht. Doch er verlässt sich meiner Meinung nach viel zu sehr auf sein Äußeres. Dementsprechend hat Lina die richtige Entscheidung getroffen.

Meine Lieblingsstelle:

Als Lina für die Feier das Kleid sucht. So ein Kleid sollte jeder haben.

Zusammengefasst:

Die Geschichte ist super schön leicht zu lesen. Leider war sie mir an manchen Stellen jedoch zu naiv und zu schnell, was das Vertrauen in die anderen Protagonisten anging. Auch das Ende ist etwas unbefriedigend, so weiß ich immer noch nicht, ob Matteo oder Hadley die Wahrheit gesagt haben…

Bewertung

Handlung * * * / 5
Spannung * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * / 5
Gestaltung * */ 5

Gesamt * * */ 5

 

 

Das Leben fällt, wohin es will (Petra Hülsmann)

Das Buch

Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (26. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3404175222
Genre: Gegenwartsliteratur, Liebesroman

Hier erhältlich: amazon, thalia

Kurze Meinung:

Eine sehr schöne Geschichte über einen Schicksalsschlag, der das Leben unerwartet verändern kann.

Zitat:

Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, solltest du besser nicht den Kopf hängen lassen.

Klappentext:

Party, Spaß und Freiheit – das ist für Marie das Allerwichtigste, und sie liebt ihr sorgenfreies Dasein. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Schwester Christine schwer erkrankt und sie darum bittet, sich während der Behandlung um ihre Kinder zu kümmern. Und nicht nur das – Marie soll auch noch Christines Posten in der familieneigenen Werft für Segelboote übernehmen. Darauf hat Marie ja mal so überhaupt keinen Bock, und auf ihren neuen „Chef“, den oberspießigen Daniel, erst recht nicht. Während sie von einem Chaos ins nächste stolpert, wird ihr jedoch klar, dass es Dinge im Leben gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Und dass manches einen ausgerechnet dann erwischt, wenn man es am wenigsten erwartet – zum Beispiel die Liebe …

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Marie scheint zu Beginn des Buchs wenig erwachsen zu sein, doch der Wandel, den sie durchläuft, den finde ich persönlich sehr schön. Auch, wie die einzelnen Veränderungen sich so schleichend ergeben, find ich ebenfalls sehr gut – realistisch.

Und Knut, hach, ich liebe Knut, den Taxifahrer und den kurzen Bezug zu Isa und Jens – Ich mag ja einen roten Faden in Büchern und Konstanten.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Ich kann eigentlich keinen wirklichen negativen Punkt nennen. Vielleicht die Krankheit von Christine, aber mehr auch nicht…

Zu den Charakteren:

Marie: Zu Beginn wirkt sie sehr naiv und jugendlich. Sie feiert stundenlang – meistens bis in den Morgen hinein. Doch im Laufe der Geschichte wandelt sie sich. Viel hängt vermutlich mit der Krankheit ihrer Schwester Christine zusammen. Aber einiges liegt auch an ihr selbst. Sie versucht alte Traumata zu überwinden und über sich hinaus zu wachsen und vor Allem ihrem Vater zu gefallen. Man merkt ihr deutlich an, wie nah ihr die Dinge gehen und wie sehr sie an einigen Sachen zu knabbern hat.

Christine: Zu Beginn des Buches eröffnet sie ihrer Schwester, dass sie Krebs hat und bittet um Hilfe. Im Laufe der Geschichte leidet sie immer weiter unter der Krankheit und am Ende hat sie sogar ihre Gedanken kaum noch im Griff und wird sehr verletzend. Das war so der Moment, in dem ich sie kurz gehasst habe. Sie hat jedoch den Mumm, sich auch wieder für ihre Fehler zu entschuldigen und hat es sich somit auch bei mir nicht gänzlich versaut.

Daniel: Als Geschäftsführer auf Zeit benimmt er sich zu Beginn recht arrogant, doch man merkt sehr schnell, dass das meiste davon nur eine Fassade ist. Man merkt auch, dass hinter all dem großspurigen Gehabe ein junger Mann steckt, der verletzlich ist und der auf der Suche nach der einen großen Liebe war und vielleicht auch immer noch ist.

Herr Ahrens: Als Maries Vater und Geschäftsführer der Werft muss er natürlich dafür sorgen, dass seine Mitarbeiter ihre Jobs behalten und die Firma läuft. Doch was er Marie alles an den Kopf knallt ist nicht gerade fair. Er gibt ihr nicht mit einer einzigen Minute die Chance sich zu beweisen und ihm zu zeigen, was in ihr steckt. Er hinterfragt auch nicht, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist, dass ihre letzten Jahre so aus der Bahn geraten waren. Das macht ihn mir ein wenig unsympathisch…

Marie’s Freunde: Bei den dreien geht es meist drunter und drüber. Es sind alles Partymäuse, die es sich nicht vermiesen lassen wollen zu feiern. Als dann Maries Leben zum Großteil aus Kinderhüten und Krebsbehandlungen besteht, entstehen Differenzen, die den vieren große Probleme bereiten. Auch die Beziehung von Maries bester Freundin zu Maries Gynäkologen ist da nicht gerade hilfreich.

Meine Lieblingsstelle:

Eigentlich ist das Highlight der Story Knut, doch ich muss zugeben, dass ich Maries Ausflüge auf die Blue Pearl auch sehr gut fand. Ich konnte mich super hineinversetzen und war ein wenig neidisch, dass ich gerade nicht auch auf einem schönen Holzsegelboot sitzen kann.

 

Zusammengefasst:

Das Buch ist wieder einmal ein sehr guter Roman von Frau Hülsmann. Ich wurde nicht enttäuscht und er ist genauso gut, wie “Glück ist, wenn man trotzdem liebt”, welches ich schon gelesen und auch verschenkt habe. Eine super Sommerlektüre aus Hamburg mit dem schönen norddeutschen Flair und einer Brise Meeresluft.


Bewertung

Handlung * * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * */ 5

Gesamt * * * */ 5

Glücksgefühl (Karolin Kolbe)

Das Buch

Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Planet! (20. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3522505635
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Hier erhältlich: amazon, thalia

Kurze Meinung:

Was passiert, wenn man sich einfach mal traut, zeigt dieser schöne Jugendroman. Mir war er nur leider an manchen Stellen zu naiv und fantasiegeladen.

Klappentext:

Nike ist überglücklich, als sie an einer Schauspielschule aufgenommen wird. Denn sie liebt das Leben anderer Menschen: Sie liest die Nachrichten fremder Leute in der U-Bahn mit und versinkt in den Filmen, die sie zusammen mit ihren Freundinnen schaut. Doch als Nike Jasper begegnet, sind es auf einmal ihre eigenen Gefühle, die verrücktspielen. Und dieses Mal gibt es kein Drehbuch, das ihr verrät, ob es ein Happy End geben wird … Eine ganz besondere Liebesgeschichte!

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Das Cover und auch der Klappentext haben mich persönlich sehr angesprochen. Man hat sofort den Eindruck, dass sich hinter dem Ganzen eine stimmige Geschichte versteckt, die einen locker leicht mitnimmt und die super zum Sommer passt.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte lässt sich super schön und leicht lesen, die perfekte Lektüre für solch heiße Tage. Die Charaktere sind sehr schön dargestellt und man kann sich gerade als junger Mensch gut vorstellen, was die einzelnen Personen denken und fühlen.
Die Idee, den Traum vieler Mädchen als Storyline zu verwenden ist sowohl Segen als auch Fluch, aber so kann man / können bestimmt einige sich ein wenig mehr unter dem Stress und dem Drumherum eines Filmsets vorstellen.
Die Liebe, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt wirkt im Vergleich zu einigen anderen Geschichten echter und auch vor Allem erreichbarer.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Ich fand es etwas schade, dass Nike so schnell an der Schule aufgenommen wurde und dann doch so wenig Selbstbewusstsein mitbringt. Das wirkt für mich zum Teil sehr unrealistisch – mag ja aber trotzdem durchaus möglich sein.
Auch, dass die beiden Mädchen so schnell in eine so teure Wohnung ziehen, fand ich sehr naiv, denn meistens sind die Eltern bei solchen horrenden Summen ja doch die Stimme der Vernunft.
Man hätte auch an manchen Stellen noch ein wenig mehr Gefühle ausschmücken können. Beispielsweise in dem Moment, als Nike Selma und Jasper im Flur erwischt, da hätte ich mir ein wenig mehr erhofft, auch, dass Jasper ihr vielleicht hinterherläuft (Hollywood-Feeling).

Zu den Charakteren:

Nike: Man merkt bereits zu Beginn des Buches, dass Nikes größte Leidenschaft das Schauspielern und Theaterspielen ist. Auch merkt man indirekt, wie wenig sie sich selbst respektiert bzw. schätzt, da sie schon von vornherein versucht immer das Leben der anderen Menschen um sich herum zu analysieren und nachzuspielen.
Sie wirkt in manchen Szenen dann jedoch wieder tough und mutig, andererseits gibt es auch Szenen, da wirkt sie weniger wie eine Schauspielerin. Charakterlich finde ich sie ein wenig naiv und jung, jedoch möchte sie erwachsener behandelt werden. Als Hauptprotagonistin jedoch ist sie gut gewählt.

Jasper: Der schöne junge Student, der bald seinen Abschluss macht und sich in eine der Neuen verguckt. Ein wenig Klischee, jedoch nicht schlecht umgesetzt. Die Verwirrungen und die Missverständnisse sind gut gestreut. Mir fehlt nur die meiste Zeit ein wenig mehr Initiative des jungen Mannes…

Linda: Als neue beste Freundin von Nike muss sie versuchen, Nike davon zu überzeugen, dass auch sie auf die Bühne gehört. Sie hilft ihr und ist mehr als geduldig. Sie versucht alles, damit es den beiden zusammen gut geht und das macht sie in meinen Augen zu einer schönen Nebenprotagonistin, die ich selbst auch gerne als Freundin hätte.

Meine Lieblingsstelle:

Die Szene im Park: Nike wartet auf Jasper, der mit ihr Fotos für die Komparsendatenbank machen will. Nike verliert sich mit ihren Gedanken bei einem Eichhörnchen, das über das Gras im Park und über die Bäume hopst. Ich bin ja selbst so ein Eichhörnchenfan und durfte auch in London schon mal in den Genuss kommen, eines zu streicheln.

Zusammengefasst:

Für den Sommer eine schöne, leichte Lektüre, die jedoch an manchen Ecken noch ein wenig mehr Tiefe haben könnte und auch ein wenig näher an der Realität bleiben könnte. Die Theaterszenen hätte man vielleicht auch noch ein wenig ausbauen können, aber alles in allem war ich zufrieden mit dem Buch und bedanke mich bei netgalley und dem Thienemann Verlag für das Exemplar.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * */ 5

Feel again (Mona Kasten)

Das Buch

Gebunden: 480 Seiten
Verlag: LYX (26. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3736304451
Genre: Young Adult, Liebesroman
Hier erhältlich: amazon, thalia

Kurze Meinung:

Ein schöner Abschluss der sehr gelungenen Roman Reihe von Mona Kasten!

Klappentext:

Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.

Savoyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich genau das Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, Single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen.

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Man hat wieder einmal eine neue Geschichte, nicht wie sonst. Es wird nichts aufgewärmt, nichts wiederholt, nichts durchgekaut. Jedes der drei Bücher war bisher eine in sich sehr stimmige Geschichte und in keiner Minute langweilig.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Dass die Reihe nun zu Ende ist. 🙁

Zu den Charakteren:

Sawyer: Nach dem Tod der Eltern hatte Sawyer kein schönes Leben, also keine schöne Kindheit. Dies hat sie sehr abgebrüht und vermutlich auch so rebellisch gemacht. Sie möchte keinen zu nah an sich heranlassen, aus Angst verletzt zu werden. Sie reagiert teilweise sehr emotionslos, aber verständlich. Man merkt auch das ganze Buch über, wie sie mit sich kämpft, aber auch, wie sie in sich reift und auch lernt, etwas zuzulassen.

Isaac: Er ist zu Beginn der liebe Freak, der irgendwie zwar Freunde hat, aber bei dem Rest nicht so gut ankommt. Er wurde bisher nur missachtet oder sogar gemobbt. Als er auf Sawyer trifft, könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein. Wer hätte gedacht, dass er es schafft, sich anzupassen und auch, dass er versucht dennoch er selbst zu sein und das so gut hinbekommt.

Riley: Als Sawyers Schwester hatte sie es entsprechend schwer, sowohl in der Kindheit als auch danach. Denn Sawyer macht dicht. Selbst als Riley ihr von der Hochzeit erzählt, kommt keine adäquate Reaktion. Doch die Einladung der fiese Tante zur Hochzeit hätte nicht sein müssen, damit ist Riley in meinen Gedanken etwas unsympathischer geworden.

Meine Lieblingsstelle:

Ich fand die Szene gut, als Sawyer nach der ersten Nacht mit Isaac in der Küche stand und Isaacs Mitbewohner die beiden gesehen und nachts zuvor ja auch gehört hat.

Zusammengefasst:

Das Buch war super fluffig zu lesen. Die Geschichten wiederholen sich nicht, sie sind alle so unterschiedlich, dass man sie auch fast ohne Zusammenhang lesen könnte. Ich bin mit der ganzen Reihe super zufrieden und habe und werde sie auch jedem empfehlen, der auf etwas mehr Story steht, als nur “Bad Boy, Frau verliebt sich, sie streiten, versöhnen sich wieder ………” steht.

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Romantik * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5
Gestaltung * * * * */ 5

Gesamt * * * * */ 5

Paris, du und ich (Adriana Popescu)

Das Buch

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: cbj (25. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570172322
Genre: Jugendbuch, Romanze
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurze Meinung:

Eine schöne jugendliche Romanze, die anders beginnt und endet als man auf den ersten Blick denkt.

Zitat:

“War es Liebe auf den ersten Blick?” […] “Nein. Es war Liebe auf jeden Blick.”

Klappentext:

Romantik pur hatte sie geplant – eine Woche Paris bei ihrem chéri Alain. Doch angekommen in der Stadt der Liebe, muss die sechzehnjährige Emma feststellen, dass Alains »Emma« inzwischen »Chloé« heißt und sie selbst nun dumm dasteht: ohne Bleibe, ohne Kohle, aber mit gnadenlos gebrochenem Herzen. Ähnlich down ist Vincent, dem kurz vor der romantischen Parisreise die Freundin abhandengekommen ist, und den Emma zufällig in einem Bistro trifft. Zwei Cafés au lait später schließen die beiden Verlassenen einen Pakt: Sich NIE wieder so heftig zu verlieben. Und nehmen sich vor, trotz allem diese alberne Stadt der Verliebten unsicher zu machen, allerdings auf ihre Art. Paris für Entliebte – mit Chillen auf Parkbänken, Karussellfahren auf alten Jahrmärkten, stöbern in schrägen Kostümläden. Doch ob das klappt: sich in der Stadt der Liebe NICHT zu verlieben?

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Ich mag es sehr, wenn Protagonisten Tagebuch schreiben. Wenn man einfach noch einmal ein wenig mehr in deren Köpfe gucken kann. Auch bin ich ein super Fan von Romanzen, die nicht nur von Anfang an super Friede-Freude-Eierkuchen vorspielen, sondern mehr das, was im wahren Leben passiert. Zusätzlich dazu waren die Sachen und auch das Verhalten der beiden Jugendlichen weder zu naiv noch zu aufgesetzt und unrealistisch.

Was ist mir negativ aufgefallen:

An manchen Stellen hat sich die Geschichte ein wenig gezogen – man hätte bei manchen Aktivitäten mehr oder schneller auf den Punkt kommen können.

Zu den Charakteren:

Emma Teichner: Gerade frisch verlassen in Paris weiß Emma nicht so richtig etwas mit sich anzufangen. Sie schließt sich in ihr Hotelzimmer und versinkt erstmal in Selbstmitleid. Erst als sie sich wieder auf die Straßen von Paris traut, trifft sie auf Vincent. Auf Grund der Vorgeschichte ist sie zögerlich, was das Vertrauen in ihn angeht, doch als etwas Zeit vergangen ist, beginnt sie ihn zu mögen und er entwickelt sich immer mehr zu ihrem Held. Das schreibt sie nebenbei als eine Art Brieftagebuch auf “Hallo Paris…”. Sie wirkt auf mich sehr reif und auch sehr bodenständig.

Vincent: Ebenfalls als Neusingle muss auch Vincent sich irgendwie alleine in Paris durchschlagen. Als Kind von Trennungseltern hat er es nicht leicht, seinem Vater zu gefallen. Er ist seinem Vater nie gut genug gewesen und nun ist auch noch die Vorzeigefreundin weg… Als er auf Emma trifft, muss auch Vincent erstmal über seinen Schatten springen.

Jean-Luc: Er verkörpert in der Geschichte den Teil der romantischen und unendlichen Liebe, die zwischen Menschen entstehen kann.

Meine Lieblingsstelle:

Sind die Stellen an denen Jean-Luc von seiner Frau berichtet. Besonders die Stelle, aus der ich mein Zitat habe. Da berichtet er davon, wie oft und wie sehr er sich in seine Frau verliebt hat.

Zusammengefasst:

Das Buch war eine locker flockige Jugendromanze, die mir Lust auf mehr macht. Ich werde versuchen noch ein paar Bücher von Adriana lesen. Sehr gute Arbeit und auf jeden Fall empfehlenswert!


Bewertung

Handlung * * * * / 5
Spannung * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * */ 5
Gestaltung * * * */ 5

Gesamt * * * */ 5