The hate u give (Angie Thomas)

Das Buch

Gebunden: 512 Seiten
Verlag: cbt (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The hate u give
ISBN: 978-3570164822
Genre: Jugendbuch, Gesellschaftskritik

Hier erhältlich: amazon*

Kurzmeinung:

Der Roman spricht ein wichtiges und leider auch immer noch präsentes Thema an: Rassismus und Diskriminierung. Die Geschichte, die sich darum spannt ist eine traurige und zugleich auch bewegende. Die Jugendlichen erleben genau den Bullshit, der sie später mal zu den Menschen machen wird, die sie nicht sein wollen…

Klappentext:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich hatte bisher nur wahnsinnig gute und echt überzeugende Meinungen zu diesem Buch gehört. Jeder, der es bis dato gelesen hatte, schwärmte davon. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Positiv aufgefallen ist mir, dass Angie Thomas sehr gut darstellt, wie einzelne Aspekte eines Lebens oder einer uns wichtigen Person einen Einfluss auf unsere Entscheidungen und letztendlich auch unser Verhalten haben.
Sie kritisiert fiktiv, wie die Gesellschaft – gerade in Amerika – mit Schwarzen und anderen Minderheiten umgeht und wie wenig Rücksicht sich doch tatsächlich in der Politik und auch in der Rechtsgewalt (Polizei, Staatsanwaltschaft, etc.) widerspiegelt.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die Geschichte an sich war leider etwas zäh, mir haben definitiv ein paar Spannungshöhepunkte gefehlt, die mich etwas mehr motiviert hätten, die Geschichte schneller und intensiver zu lesen.

Zum Thema:

Das Thema Rassismus ist leider omnipräsent, sowohl in Europa, Deutschland, sowie auch in Amerika. Dort sogar noch mehr als hier bei uns. Doch leider haben solche Geschichten auch immer zwei Seiten. Klar, wenn man nun die Story um Khalil und Starr liest, ist man sofort und hier auch zu Recht auf der Seite der Schwarzen. Doch leider haben solche Vorfälle nicht immer eine so genaue Trennung zwischen Opfer und Täter. Ich finde es somit also sehr schwierig, dieses Thema wirklich aufzuarbeiten, gerade im Jugendbuchbereich. Klar, man sieht und hört sehr oft im Fernsehen oder Radio, dass wieder ein weißer Polizist einen schwarzen Unschuldigen erschossen hat, doch leider weiß man als Außenstehender selten die wirklichen Zusammenhänge, den wirklichen Wortlaut eines Gesprächs und und und.

Da ist es meiner Meinung nach echt schwer einen guten kritischen Roman zu verfassen, der sich nicht automatisch auf eine Seite stellt und die andere verteufelt.

Zusammengefasst:

Das Buch rüttelt auf jeden Fall einiges auf, was man in Europa oft vergisst und eben nicht so präsent auf den Straßen miterlebt. Jedoch muss man bei diesem Thema leider sehr vorsichtig sein. So ist dieser Roman meiner Meinung nach leider ein wenig einseitig und beleuchtet nicht, dass manche solcher Aktionen durchaus gerechtfertigt sein können. Der Roman strotzt nur so vor Hass und Abneigung und auch die Rebellionen sind weniger friedlich. Dennoch kann man das Buch und auch die Geschichte lesen und man wird auch mit der Story mitgezogen.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Thema * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Triple Six (Erica Spindler)

Das Buch

Taschenbuch: 462 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (08. August 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Triple Six (Lightkeepers II)
ISBN: 978-3741300592
Genre: Krimi, Thriller

Hier erhältlich: amazon

Kurzmeinung:

Schöne Fortsetzung des ersten Teils, jedoch ein wenig zu viel Wirrwarr im zweiten Teil. Zu viele involvierte Personen und zu wenig Information an den Leser, was genau die Lichthüter nun können und was nicht.

Klappentext:

Das Böse hat noch lange nicht genug.

Drei Monate ist es her: Die Nacht, in der Micki fast gestorben wäre. Körperlich ist sie geheilt, doch Albträume halten sie wach und sie wird das Gefühl nicht los, dass Zach ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt. Zum Glück bleibt nicht viel Zeit zum Grübeln, denn eine Reihe brutaler Einbrüche erschüttert New Orleans. Je tiefer Micki und Zach in den Fall vordringen, desto klarer wird ihnen, dass sie es nicht mit normalen Dieben zu tun haben. Die Bande scheint etwas Bestimmtes zu suchen. Oder jemanden. Und diese Person steht Micki sehr nahe…

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Da ich vom ersten Teil so sehr positiv überrascht war, wollte ich natürlich wissen, wie es um Mick und Zach weiter geht. Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Charaktere aus dem ersten Teil sind immer noch die gleichen. Man muss sich also nicht direkt an neue Gesichter und Namen gewöhnen. Auch ihre Charakterzüge sind die gleichen, sodass man eigentlich ziemlich genau weiß, wie die Handlungen und Reaktionen ausfallen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Einige Dinge sind jedoch neu, zum Beispiel werden einige neue Fähigkeiten der Lichthüter erwähnt. Auch gibt es aufeinmal die Möglichkeit, halb Licht, halb Dunkel zu sein, was wiederum andere Fähigkeiten mit sich bringt. Hier wird auch leider noch ein wenig an der Aufklärung gespart, sodass man als Leser nicht wirklich weiß, was wer nun wirklich kann und wieso. Auch können diese Fähigkeiten auf mysteriöse Weise übertragen werden, ohne dass wirklich erklärt wird, wie das funktioniert.

Zu den Charakteren:

Mick: Ebenso, wie bereits im ersten Teil, ist sie der harte Hund. Sie versucht ihre wahren Gefühle und auch Ängste mit “Männlichkeit” und Wut zu überspielen. Es gelingt ihr im zweiten Teil jedoch mehr schlecht als recht, sodass sich nun Zach und sie doch näher kommen, als sie wollte. Auch muss sie sich eingestehen, dass es Dinge außerhalb ihres Vorstellungsvermögens gibt, die passieren und mit denen sie nun leider leben muss.

Zach: Er versucht wieder den Spagat zwischen dem LAM Team und Mick. Diesmal scheitert sein Versuch jedoch, sie außen vor zu lassen. Auch muss er sich nun eingestehen, dass er alleine auch machtlos gegenüber der Dunkelheit ist und sich somit auf die Hilfe einlassen, die das Team um LAM ihm anbietet.

Angel: Sie wird mehr oder weniger gut vorbereitet in die Welt geworfen, in der ein Krieg zwischen Licht und Dunkel ausbrechen wird. Sie soll eine Prophetin sein und weiß nicht so wirklich, was das nun für sie bedeutet. Auch muss sie sich nun mit den “Problemen” einer Heranwachsenden herumschlagen: Männer und Gefühle. Doch manchmal ist leider nichts so wie es scheint und Angel muss sich entscheiden, welcher Seite sie ihr Vertrauen und somit eventuell auch ihr Leben schenkt.

Zusammengefasst:

Die Fortsetzung nimmt den Leser genau dort mit, wo der erste Teil der Serie geendet hat, somit fehlt einem nichts. Man kommt super schnell wieder hinein in die Welt, die sich um die beiden Protagonisten spannt. Mir tauchten jedoch leider im zweiten Teil zu viele ungeklärte Fragen und auf einmal vorhandene Fähigkeiten auf, sodass ich mir ziemlich schwer damit tat, zu entscheiden oder zu wissen (mir selbst auszumalen), was genau nun welche Rasse kann oder eben nicht kann. Ich hoffe das klärt sich im dritten oder in den folgenden Teilen noch auf, sodass ich am Ende zufrieden bin, die Story gelesen zu haben!

Bewertung

Handlung * * * / 5
Spannung * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Manchmal ist es schön, dass du mich liebst (Marie Vareille)

Das Buch

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Penguin Verlag (13. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Je peux très bien me passer de toi
ISBN: 978-3328101444
Genre: Gegenwartsliteratur, Liebesroman

Hier erhältlich: amazon

Kurze Zusammenfassung:

Eine gute Geschichte über zwei Freundinnen, die es sich zur Aufgabe machen ließen, einmal jemand anders zu sein und vielleicht sogar zu werden.

Klappentext:

Zwei Freundinnen, ein kleines Dorf in Frankreich und ein halbes Jahr, das alles verändert.

Die Freundinnen Chloé und Constance sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Doch in einem sind sie sich einig: Es muss sich endlich etwas ändern in ihrem Leben. Für die nächsten sechs Monate schließen sie einen Pakt – während die schüchterne Constance in Paris versucht, die Liebe zu finden, will Chloé in einem kleinen Dorf im Bordeaux einen Roman schreiben und sich um ihre kranke Großmutter kümmern. Und endlich ihren Exfreund vergessen! Aber die idyllischen Weinberge halten so manche Überraschung für Chloé bereit. Denn manchmal muss man nur aufhören zu suchen, um endlich das Glück zu finden …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Im Sommer braucht man, wie schon erwähnt, leichte mit Liebe vollgepackte Strand und Urlaubslektüre. So wie auch der Klappentext dieses Buches verspricht, eine super Sommer-Lektüre zu sein. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die beiden Frauen bilden einen super schönen Kontrast, sowohl im beruflichen Leben, als auch im Privaten. Man kann sich auf jeden Fall immer mit einer der beiden identifizieren oder zumindest nachfühlen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Mir waren einige Dinge und Situationen leider zu überzogen und zu naiv. Auch gefiel mir nicht, wie sehr Chloé sich selbst immer in den Schatten stellt, das war mir einen Tick zu viel.

Zu den Charakteren:

Chloé: Sie ist leider immer noch in ihren Exfreund verliebt, der zwar mit ihr schläft, jedoch in ein paar Wochen eine andere heiratet. Chloé kommt aber irgendwie nicht so wirklich drüber hinweg und sagt immer und immer wieder ja. Bis dann eine ihrer engsten Freundinnen auf die Idee kommt, dass sie doch einfach beide ihre Leben ändern könnten. Chloé ist von sich selbst immer mehr überrascht, wie leicht manche Dinge dann doch fallen, ganz im Gegensatz zu dem, was sie sich vorher vorgestellt hatte. Auch hätte sie nie gedacht, dass es sich doch so schön anfühlen kann, auf dem Land, fernab der ganzen Männer zu leben. Abgesehen von einem…

Constance: Als das graue Mäuschen, das seit Monaten niemanden mehr bei sich im Bett hatte, fällt es ihr natürlich schwer, sich immer ehrlich für Chloé und deren One-Night-Stands zu freuen. Doch dennoch versucht sie, ihr eine gute Freundin zu sein. So auch, als sie diese Veränderungsmission für die beiden ins Leben ruft. Leider agiert mir Constance in einigen Dingen viel zu naiv, was mich ziemlich gestört hat.

Zusammengefasst:

Es ist eine gute Geschichte über das Verändern. Über das Sich selbst finden. Jedoch war sie mir ein wenig zu naiv in mancher Hinsicht. Auch das Wechseln der beiden Frauen in jedem Kapitel empfand ich in diesem Roman eher als anstrengend.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Eine Prise Liebe (Kirsten Proby)

Das Buch

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: MIRA (10. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Close to you
ISBN: 978-3956497148
Genre: Gegenwartsliteratur, Erotischer Liebesroman
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Seit Langem mal wieder ein Buch über das Zusammensein statt über das Zusammenkommen. Sehr schön und sehr erfrischend zu lesen!

Klappentext:

Das Restaurant Seduction ist Camis Ein und Alles. Gemeinsam mit ihren vier Freundinnen hat sie es zu einem Hotspot gemacht. Ihre ganze Leidenschaft steckt sie ins Seduction – bis ihre erste große Liebe nach Portland zurückkehrt. Seit Cami denken kann, ist sie in Landon verliebt. Als er nach seinem Highschool-Abschluss als Navy-Pilot ins Ausland ging, blieb sie mit gebrochenem Herzen zurück. Nun ist sie fest entschlossen, ihm auf keinem Fall ein zweites Mal zu verfallen. Doch Landon mit seinen starken Armen und seinem sanften Blick macht es ihr schwer zu widerstehen …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Eine Freundin von mir erwähnte, dass sie die Bücher von Kirsten Proby liebe. Der Schreibstil soll mega gut sein und auch der Inhalt. So hab ich meine Chance genutzt und bedanke mich hiermit bei Netgalley für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Ganz klar: Der Inhalt. Man liest mal nicht hunderte von Seiten, wie zwei Menschen zusammenkommen, sondern eben, wie sie zusammen sind. Was sie erleben, welche Höhen und Tiefen sie durchschreiten.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Eigentlich kann ich hier nichts einfügen!

Zu den Charakteren:

Cami: Als kleiner Workaholic tritt Cami am Anfang der Geschichte auf. Doch sobald sie ihre Beziehung zu Landon beginnt, ist diese das Wichtigste für sie. Zwar zweifelt sie oft an Landon und seinen Absichten, doch tief in ihrem Inneren weiß sie, dass er sie liebt und nicht verlassen würde. Sie gehen gemeinsam durch die Höhen und Tiefen, die das Schicksal für sie bereithält.

Landon: Zwar gefällt ihm nicht, wie er sich von seinem Traumjob als Piloten verabschieden musste, jedoch stellt er zuhause schnell fest, wie schön das sesshaft werden mit der richtigen Person doch sein kann. Er würde für seine Cami alles, aber auch wirklich alles tun.. Manchmal sollten sich die Jungs im wahren Leben an solchen Romanhelden ein Beispiel nehmen!

Zusammengefasst:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Aufteilung der Kapitel in die Sichtweisen der beiden Protagonisten fand ich sehr schön. So konnte man in beide hineinhorchen und war von Anfang an coverliebt mit den beiden. Ich fand die Geschichte von Anfang bis Ende sehr stimmig und sie hat mich auch als Leserin positiv berührt. Es war mal abwechslungsreich nicht immer nur über die Komplikationen zu lesen, wenn Menschen zusammenkommen, sondern über die Gefühle und die Beziehung, wenn die Menschen schon zusammen sind! Eine sehr gute und sehr empfehlenswerte Sommerlektüre!

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Romantik * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * * * / 5

Das Glück und wir dazwischen

Das Buch

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Diana Verlag (26. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Maybe in another life
ISBN: 978-3453291775
Genre: Liebesroman, Gegenwartsliteratur
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Am Anfang war das Buch etwas zäh, dies hat sich jedoch im Laufe der Geschichte geändert. Ich konnte kaum noch das Buch aus der Hand legen.

Klappentext:

Was wäre wenn? Hannah trifft in einer Bar ihre Jugendliebe wieder. Was, wenn sie die Nacht mit Ethan verbringen würde? Ist er derjenige, nach dem sie sich schon immer sehnt? Oder sollte Hannahs Leben eigentlich ganz anders aussehen: mit Henry an ihrer Seite, der ihr nach einem schweren Unfall zeigt, was wirklich wichtig ist? Hannah befindet sich plötzlich gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Leben – aber wo wartet ihr Happy End?

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Für den Sommerurlaub am See, braucht man doch auch die passende Sommerlektüre. Und dieses Buch sah mir sehr danach aus. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Eigentlich mag ich ja solche zweigeteilten Geschichten nicht, bei denen es mehrere potentielle Ausgänge gibt, aber hier war das genau richtig. Man konnte kapitelweise nachvollziehen, wie Hannahs Leben sich nach der einen Entscheidung verhält und wo es hinläuft.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Manchmal waren die Kapitel mir zu kurz, da wollte ich eigentlich mehr über das Leben mit der einen Entscheidung erfahren.

Zu den Charakteren:

Hannah: In beiden Erzählsträngen muss sich Hannah mit Schicksalsschlägen arrangieren. Manchmal sind sie leichter, manchmal schwerer zu überwinden und zu überstehen. Doch in beiden Teilen hat sie immer ihre beste Freundin Gabby an ihrer Seite. Sie ist quasi die Konstante in Hannahs Leben, die auch dafür sorgt, dass sie letztendlich feststellt, wo ihre Heimat ist.

Ethan: Ethan ist Teil beider Verläufe, jedoch bemüht er sich in dem einen sehr um seine erste große Jugendliebe Hannah, wobei er in dem anderen Verlauf mit einer anderen Frau glücklich wird und die beiden nur befreundet bleiben. Man merkt jedoch, dass er, egal welche Entscheidung Hannah am Anfang trifft, ein wichtiger und ebenfalls konstanter Part in ihrem Leben ist.

Henry: Auch Henry tritt in beiden Verläufen auf, jedoch bekommt auch er zwei unterschiedliche Positionen in Hannahs Leben. Sicher ist jedoch, dass er, egal, wie das Schicksal sich entscheidet, in ihr Leben tritt und sie mit seiner Zimtschneckenliebe zum Schmunzeln bringt.

Gabby: Als Hannahs beste Freundin, muss Gabby in beiden Verläufen die Schulter zum Anlehnen spielen, auch wenn sie diese dann später selbst braucht. Sie ist immer für Hannah da und liebt Hannah wie ihre Schwester. Die beiden sind unzertrennlich und auch die Jahre, die sie sich nicht gesehen haben, haben daran keinen Schaden angerichtet.

Zusammengefasst:

Am Anfang kam ich irgendwie schwer in das Buch. Ich wusste nicht so richtig, wo mich die Geschichte hinführt. Aber dann irgendwann hatte mich die Geschichte so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die beiden Teile der Geschichte haben mich berührt und sind auch beide schöne Ausgänge von Hannahs Geschichte. Ich fand den Schreibstil des Buches mitnehmend und auch angenehm. Man konnte schön in den beiden Welten verschwinden und musste sich nicht zu sehr anstrengen, Namen oder Gegebenheiten zuzuordnen! In allem ein sehr stimmiges und schönes Buch für den Sommer!

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

Auf ewig Dein (Eva Völler)

Das Buch

Gebunden: 384 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (21. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3846600481
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Für alle die Zeitenzauber kennen eine angenehme Fortsetzung als Beginn einer neuen Reihe. Mir war es nur zu viel auf einmal und zu surreal.

Klappentext:

Willkommen in Venedig! Willkommen an der Zeitreise-Akademie! Getarnt als Theater ist dies der Ort, wo eine neue Generation von Zeitreisenden ausgebildet wird. Denn neue Abenteuer warten …

Anna und Sebastiano sind zurück! Das Traumpaar der Zeitenzauber-Trilogie ist nach vielen bestandenen Abenteuern zu Zeitreiseprofis gereift. Grund genug, um eine eigene Zeitreiseschule in Venedig zu gründen. Dem Ort, wo die Liebe und die Reisen durch die Zeit ihren Anfang fanden.
Ihre ersten beiden Novizen sind die verführerische Fatima, ein Haremsmädchen aus dem 13. Jahrhundert, und der draufgängerische Ole, Sohn eines Wikingerhäuptlings. Die erste gemeinsame Mission zum Hofe Heinrichs des Achten gerät aber zum Debakel. Anna und Sebastiano haben alle Hände voll zu tun, ihre Zöglinge zu bändigen, als ein unerwarteter Besucher aus der Zukunft auftaucht und einen grausamen Tribut von Anna fordert: »Opfere deine große Liebe, damit die Zukunft fortbestehen kann!«

Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Als Fan der Zeitenzaubertrilogie musste ich Evas neues Werk einfach lesen. Auch das Cover war wie immer schön ansprechen. Danke an Netgalley für das Leseexemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Der Schreibstil ist wie in den anderen drei Büchern um Sebastiano und Anna wieder schön flüssig und bildbehaftet. Man kann sich sehr gut in ihre Welt in den verschiedenen Zeitaltern hineinversetzen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die einzelnen Abenteuer lagen für mich hier zu nah aneinander und waren mir auch zum Teil zu wenig “realistisch”. Also, dass Anna wieder mal alle bösen Monster und Gegner austrickst, war mir zu viel. Das hätte man auch schön auf die folgenden Bände strecken können.

Zu den Charakteren:

Anna: Wie bereits in den Bänden vorher ist Anna weniger die Kämpferin, als die Strategin. Sie versucht alles vorher zu durchdenken und macht lieber zehn Pläne, als dass sie am Ende keinen funktionierenden hat. Sie versucht auch, wie in Zeitenzauber, alles für ihre große Liebe Sebastiano zu tun. Als Leiterin der Akademie muss sie jedoch nun auch Verantwortung für die Schüler übernehmen.

Sebastiano: Wie bereits in Zeitenzauber regelt Sebastiano das meiste im Kampf. Er versucht seinen Gegner einzuschüchtern und zu besiegen. Als dann Schwierigkeiten auftreten, ist er jedoch auch sehr emotional und versucht seine Anna zu beschützen und auch ihre Zukunft zu bewahren.

Schüler der Akademie: Die Schüler könnten nicht unterschiedlicher sein. Ole als der draufgängerische Wikinger, der heimlich in Fatima, die rebellische Sklavin, verliebt ist. Dazu kommt dann noch Walter als der gebildete Monarchensohn, der lieber liest, als zu kämpfen und wenn er doch mal kämpfen muss, dies lieber mit Worten ausfechtet.

Zusammengefasst:

Meiner Meinung nach ist zu viel in diesem Band passiert. Man weiß aus Zeitenzauber bereits, wie viele Dinge ablaufen, jedoch wissen es die “Neulinge” noch nicht. Und leider verdirbt es mir ein wenig die Freude am Lesen, wenn der Held immer gegen alle gewinnt, egal wie unwahrscheinlich ein Sieg ist…

Bewertung

Handlung * * / 5
Spannung * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * / 5

Kieselsommer (Anika Beer)

Das Buch

 

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: cbj (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570157732
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Eine schöne Geschichte über die erste Liebe, Freundschaft und Eifersucht, die zeigt, wie wichtig alles drei im Leben eines jungen Menschen doch ist.

Klappentext:

Der beste Sommer überhaupt?

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Da ich wusste, dass ich im Sommer in meinem Urlaub schön leichte Lektüre lesen wollte, habe ich mir Jugendromanzen ausgesucht. Danke hierbei an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Der Schreibstil des Buches war angenehm leicht und schnell zu lesen. Die Geschichte war wahnsinnig kurzweilig und in sich sehr stimmig.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Leider waren mir die Charaktere in mancherlei Hinsicht zu sprunghaft und auch war mir Ella ein wenig zu naiv. Denn auch mit 15 denkt man schon mehr über sein Verhalten nach.

Zu den Charakteren:

Tilda: Als Ellas Retterin aus dem Mobbingsumpf fühlt sie sich wichtig. Sie war immer für Ella da und war somit auch Ellas mehr oder weniger einzige Bezugsperson. Als auf einmal Mats auftaucht, wird sie zur Seite gedrängt. Was sie noch nicht weiß ist, dass Liebe auch neben Freundschaft existieren kann. So wird sie nun ziemlich eifersüchtig und auch ziemlich fies, sowohl Mats gegenüber als auch Ella.

Ella: Durch ihre Vorgeschichte zweifelt Ella an den Worten der anderen, am meisten, wenn diese nett gemeint sind und Komplimente enthalten. So kann sie es auch eigentlich nicht glauben, dass Mats tatsächlich sie schön und toll findet und nicht ihre athletische beste Freundin Tilda. Durch ihre Unsicherheit wird auch sie unfair den anderen beiden Gegenüber und man merkt deutlich, wie wichtig ein gesundes Selbstwertgefühl für die zwischenmenschlichen Beziehungen ist.

Mats: Als Mats auf die beiden Mädchen trifft, ist er sofort von Ella verzaubert. Er versucht ihr seine Welt zu Füßen zu legen und bedauert es sehr, dass sie so an allem zweifelt. Er gerät zwischen die Fronten von Tilda und Ella und am Ende sieht er kaum einen anderen Ausweg…

Zusammengefasst:

Das Buch war alles in allem eine schöne Jugendlektüre, die man mal lesen kann, wenn man keinen wirklichen Tiefgang im Buch möchte. Einfach nur lesen, ohne viel Nachdenken und ohne, dass sich die Geschichte über Stunden hinzieht. Für mich war es definitiv das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.
Die Message der Geschichte ist auch eine schöne und auch sehr wichtige für das Erwachsenwerden. Schön verpackt und auch super geschrieben.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * * / 5

Was andere Menschen Liebe nennen (David Levithan)

Das Buch

 

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: cbt (26. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Invisibility
ISBN: 978-3570163559
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Liebesroman
Hier erhältlich: Amazon

Kurze Meinung:

Eine super süße Geschichte, jedoch hab ich anhand des mir vorliegenden Klappentextes etwas anderes erwartet.

Klappentext:

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?
Aufgrund des deutschen Titels und auch des Covers hab ich mich auf eine leichte und luftige jugendliche Sommerromanze gefreut. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:
Man liest mal etwas anderes als diese 0-8-15 Liebesromane und Fantasygeschichten, bei denen einer der Protagonisten immer alles kann und Superheld ist. Und man hat mal kein richtiges Happy End!

Was ist mir negativ aufgefallen:
Ich hätte mir anhand des mir vorhandenen Klappentextes und des Covers dann doch eine etwas andere Geschichte erwartet. Klar, unsichtbar kann vieles heißen, ich dachte da nur eher an eine “Nicht-Beachtung”…

Zu den Charakteren:
Stephen: Als Hauptprotagonist versucht er natürlich alles, um seine erste wirkliche Liebe Jo alias Elizabeth zu beschützen. Dies gelingt ihm mal mehr und mal weniger. Oft steht ihm dabei seine Unsichtbarkeit im Weg, gegen die er aber nunmal nichts machen kann.
Elizabeth: Sie ist die erste, die Stephen sehen kann und kann ihr Glück kaum fassen, doch dann stellt sich heraus, dass er wirklich und wahrhaftig unsichtbar ist und nun muss sie versuchen, ihren Bruder davon zu überzeugen, dass sie nicht verrückt ist. Im Laufe der Geschichte fängt sie jedoch auch selbst an, daran zu zweifeln.
Laurie: Zuerst zweifelt er ziemlich an der geistigen Fähigkeit und auch dem Denkvermögen seiner Schwester, doch im weiteren Verlauf, freundet auch er sich mit Stephen an und zwischen den dreien entsteht eine enge Freundschaft, bei der alle durch dick und dünn gehen.
Millie: Als ärgste Gegnerin von Arbus Maxwell, Stephens Großvater, ist sie als erste in der Schusslinie, jedoch lässt auch sie das Dreiergespann nicht im Stich. Sie glänzt durch ihre Erfahrung und auch durch ihre Fürsorge.

Zusammengefasst:
Wenn man erstmal in der Geschichte drin war, dann war sie auch locker fluffig zu lesen, jedoch hatte ich mir eben was anderes vorgestellt und das hat dann natürlich meinen Blick getrübt. Auf jeden Fall ist das Buch ein klarer Kontrast zu “Will & Will”, welches Levithan zusammen mit John Green geschrieben hatte. Der Schreibstil war zwar ähnlich leicht, nur das Thema eben ein gänzlich magisches. Mir hat das Buch gefallen, aber eben nicht meine Erwartungen erfüllt

Bewertung
Handlung * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * / 5

 

 

Blutroter Frost (Meredith Winter)

Das Buch

Taschenbuch: 374 Seiten
Verlag: Sommerburg Verlag (1. September 2017)
Sprache: Deutsch
Genre: Ladythriller
Hier erhältlich: Amazon

Kurze Meinung:

Das Buch ist eine schöne Abwechslung für Zwischendurch, jedoch fehlt an manchen Ecken noch ein wenig der Feinschliff. Manchmal ist weniger mehr.

Klappentext:

Julie, 35, Anästhesistin, will sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Doch sie wird unwissend Mitglied einer Leichenteilmafia, welche beabsichtigt, ihren OP, als Sektionssaal zu nutzen. Zu verdanken hat sie dies ihrem Exfreund Benjamin, der sich als Makler ausgibt und durch sein erneutes Liebeswerben vorhat, sich Zugang zu ihrer Praxis zu verschaffen. In die Quere kommt ihm dabei Spencer, der neue Freund von Julie.
Und er ist beizeiten nicht der Einzige, nach dessen Leben die Leichenteilmafia trachtet …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Natascha Wahl, Mitbegründerin des Verlages, fragte mich, ob ich nicht Lust hätte auch eines ihrer Bücher zu lesen. Da ich gerne dabei behilflich bin auch SP Autoren und kleinen, aufstrebenden Autoren zu helfen, hab ich gerne zu gesagt.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte enthält schöne Liebesszenen, die gespickt sind mit Action und auch ein wenig Herzschmerz.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Der Plot war ein wenig durcheinander, die Sprünge zu den Verschiedenen Protagonisten waren manchmal ziemlich verwirrend. Auch fand ich, dass zu viel passiert war. Julie war meiner Meinung nach zu verletzend, als dass Spencer ihr diese und auch noch die hundert weiteren Chancen geben hätte sollen.

Zu den Charakteren:

Julie: Sie wirkt ziemlich sprunghaft und auch wenig gefestigt. Sie lässt ihre Launen meiner Meinung nach zu sehr an allen anderen um sich herum aus und dadurch war sie mir einen Großteil des Buches unsympathisch. Sie behandelt gerade Spencer ziemlich mies.

Spencer: Er wiederum gibt Julie leider viel zu viele Chancen und lässt sie eben gewähren und zieht keine Konsequenzen aus ihrem Verhalten. Er versucht, sein Leben auf die Reihe zu bekommen und zeigt ziemlich viel Engagement.

Jennifer: Als eigentlich beste Freundin von Julie, wettert sie ziemlich heftig gegen ihre Beziehung mit Spencer. Ihre eigene Ehe geht entsprechend den Bach herunter. Am Ende der Geschichte kommt zudem noch ihr wahres Ich zum Vorschein, was mich persönlich sehr überrascht hat.

Benjamin: Er wirkt auf mich, wie ein verwöhnter Sohn eines neureichen Ehepaares. Er nimmt sich einfach, was er möchte, ohne Rücksicht auf Verluste. Jedoch bezahlt er am Ende seinen Preis dafür.

Zusammengefasst:

Das Buch war abwechslungsreich zu lesen. An manchen Ecken könnte man das noch ausbauen, sowohl im Schreibstil, als auch im Bereich des Plots. Aber für die ersten Versuche, in die große Welt der Autoren einzutauchen, ist dies ein gelungener Versuch.
Ich persönlich würde auch noch das Cover ansprechender gestalten, aber das ist Geschmackssache…

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * / 5

Liebe kennt kein hitzefrei (Liane Mars)

Das Buch

Kindle Edition: 373 Seiten
Verlag: books2read (15. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Genre: Romantische Komödie, Gegenwartsliteratur
Hier erhältlich: Amazon

Kurze Meinung:

Eine liebevolle Geschichte über Männer und deren Stolz und über eine Liebe, die viele Risiken eingeht, um zu überstehen. Eine fluffige Sommerromanze, die es sich lohnt zu lesen.

Klappentext:

Was haben kleine Hunde, Verbrecher und die Liebe gemeinsam? Richtig, sie alle nehmen Reißaus, wenn es brenzlig wird. Das muss auch Lexi feststellen, als ihr der äußerst gut aussehende Alex an einem heißen Sommertag quasi vor die Füße fällt. Das Timing könnte schlechter nicht sein, denn Lexi hat gerade wahrlich andere Sorgen. In ihrem beschaulichen Heimatort ist ein Mord geschehen, und sie ist die einzige Zeugin. Zum Glück entpuppt sich Alex als ausgezeichneter Ermittler. Aber kann er auch rausfinden, wie man Lexis Herz erobert?

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich hatte von Liane bereits ein anderes Buch gelesen. Jedoch war dies ein Fantasy Roman mit dem Titel Funkenmagie (Rezension hier), der im Drachenmondverlag erschienen ist. Daher war ich gespannt auf Ihre Umsetzung einer kriminalistischen Romantikkomödie.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Innerhalb der Geschichte tauchen immer wieder unerwartete Fakten und Reaktionen der einzelnen Protagonisten auf, die man so nicht erwartet hätte. Daher war das Lesen weder langweilig, noch vorhersehbar.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Ab und zu hätte ich mir einen Plot gewünscht, der ein bisschen ruhiger und nicht nur so Action geladen ist.

Zu den Charakteren:

Lexi: Die junge Lexi arbeitet mit Herzblut als Radiomoderatorin und -Redakteurin. Doch als sie dann in die Schusslinie der Verbrecher gerät, wird sie zu Beginn sehr kleinlaut. Doch ihrem Wesen entsprechend verhält sie sich im Laufe der Geschichte wieder rebellischer. Was sie dann auch in Bezug auf Ihre Gefühle rauslässt. Manchmal fand ich es ziemlich anstrengend, wie sie versucht hat, mit allen Mitteln irgendwas zu finden, was an Alex schlecht ist.

Alexander: Als Polizist hat er natürlich ein gewisses Maß an Verantwortung, doch meistens lassen sich starke Emotionen nicht mit dieser vereinen. So muss auch er lernen, dass die Liebe leider weder Handschellen angelegt bekommen kann, noch sich an Regeln hält. Mit der sturen und rebellischen Lexi hat er sich da auch mit eine der härtesten Nüsse geholt. Aber auch bei seinem Verhalten hab ich manchmal echt die Stirn kraus gezogen.

Zusammengefasst:

Mit dem Buch hatte ich eine schöne Sommerlektüre, die von Liebe über Humor bis hin zur Spannung so einiges beinhaltet hat. Man kann das Buch super nebenbei lesen, ohne, dass man den Kopf viel anstrengen muss, was für mich für eine schöne angenehme Strandlektüre spricht. Der Schreibstil ist schön, nicht zu aufgesetzt und nicht zu umgangssprachlich.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * */ 5

Gesamt * * * * / 5