Ich soll nicht lügen (Sarah J. Naughton)

Das Buch

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (8. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3548289182
Genre: Krimi, Thriller, Psychothriller
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurzmeinung:

Sehr packend, man rätselt bis zum Ende, wer nun die Wahrheit sagt und wer lügt. Jedoch mir ein bisschen zu verworren.

Klappentext:

Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? »Er war die Liebe meines Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« »Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« »Bist du seine Mörderin?« Mags‘ Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum? Psychologisch raffinierte Spannung für die Fans von „Girl on the Train“ und „Die Witwe“.

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Da ich neben der ganzen Jugendbuchlektüre und den Fantasyromanen auch mal etwas brauche, das abhärtet, kommt so ein Krimi gerade recht. Ebenso weiß ich als Fan von Fitzek sehr wohl einen Psychothriller zu würdigen und zu schätzen. Es war eben genau mein Fall! Danke an netgalley für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Durch die einzelnen Perspektiven der beiden Frauen Mags und Jody, sieht man das Leben unterschiedlich. Das unterstreicht nochmal deutlich, dass es nicht “die eine Wahrheit” gibt. Ein weiterer Pluspunkt war definitiv, dass man bis zum Ende nicht wusste, wer nun die Wahrheit sagt und wer tatsächlich der Täter ist. Man denkt, es zwischendurch zu wissen, doch überrascht die Story einen am Ende dann doch.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Ich fand es zum Teil leider ziemlich verzwickt und verworren, was mir das ganze ein bisschen verdorben hat. Es hat dem Buch ein wenig die Glaubwürdigkeit genommen.

Zu den Hauptcharakteren (meiner Meinung nach):

Mags: Obwohl ihr Bruder fast gestorben ist, merkt man ihr die Gefühlskälte, die zwischen den beiden herrschte, an. Sie erfüllt zu Beginn der Reise nur ihre Pflicht als Schwester und nächste Angehörige. Doch im Laufe der Geschichte, möchte sie nun auch aus Liebe wissen, wer ihrem Bruder das angetan hat. Sie ermittelt auf eigene Faust und hüpft von einem Verdächtigen zum Nächsten, doch auch sie selbst findet den Täter nicht ohne Hilfe.
Jody: Als das psychisch verwirrte und sexuell missbrauchte Mädchen, wird Jody – auch von mir – in eine Ecke geschoben. Man denkt, sie wisse nicht mehr wirklich was passiert und sie könne so auch nicht zwischen Wirklichkeit und ihrer eigenen Fiktion unterscheiden. Doch wie es sich im Laufe der Geschichte herausstellt, kann sie sehr wohl lügen, als auch die Wahrheit sagen, das macht es natürlich der Polizei und auch Mags schwer, den wahren Täter zu finden.
Mira: Als die muslimische Nachbarin, steht sie erst einmal hinter ihrem Mann, auch wenn sie versucht Mags ein paar heimliche Tipps zukommen zu lassen, so traut sie sich doch nicht wirklich ihrem Mann entgegen zu treten und offensichtlich zu helfen. Im Laufe der Geschichte jedoch merkt auch sie, dass sie eine starke, eigenständige Frau ist und auch so handeln kann.

Zusammengefasst:

Der Krimi hat alles beinhaltet, was einen guten Krimi ausmacht. Er war spannend, man kannte den Täter nicht schon zu Beginn. Der Leser hatte selbst Verdachtsmomente und musste dann enttäuscht feststellen, dass der Verdacht leider im Leeren verläuft.
Ein klein bisschen realistischer, dann hätte ich dem Buch auch gute vier Sterne gegeben, so leider nur drei.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Thema * * * / 5
Spannung * * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Die Perfekten (Caroline Brinkmann)

Das Buch

Gebunden: 608 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (25. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3846600498
Genre: Jugendbuch, Gesellschaftskritik
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurzmeinung:

Leider ein wenig zu viel von Cecelia Aherns ‘Flawed’ und ‘Perfect’ mit einbezogen. Dennoch konnte man das Buch gut lesen.

Zitat:

Wie jeder von uns hast du nur einen Platz auf dieser Welt gesucht, und du hast ihn in meinem Herzen gefunden.

Klappentext:

„Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang.“

Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich fand damals die Geschichte von Ahern schon sehr gut und wollte sehen, auf welche Weisen man das Theme ‘Perfektion’ und ‘Perfekte Gesellschaft’ noch umsetzen kann.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Man merkt bereits von Anfang an deutlich, wie sehr einzelne und kleine Aktionen helfen, die Gesellschaft zu verändern. Das passt aktuell ja auch sehr gut auf das Wahlspektakel und die Parteien.
Auch war der Schreibstil echt schön zu lesen, sodass ich mich nicht gelangweilt habe, als ich mit dem Buch auf dem Sofa versackt bin.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Leider hat Brinkmanns Roman mich ziemlich an Aherns erinnert. Zwar wurden da nicht die Eingeschränkten gebrandmarkt, sondern die “Verbrecher”, dennoch gab es eine Mehrklassengesellschaft, die eine Gruppe privilegiert und die andere eben nicht.

Zu den Hauptcharakteren (meiner Meinung nach):

Rain: Bereits zu Beginn der Geschichte wird deutlich, dass Rain die Verhältnisse in denen sie lebt nicht nur toleriert. Sie möchte sie verändern. Doch als ein Ghost, jemand, der unter dem Radar der Gesellschaft lebt, ist das schwierig. Im Laufe der Geschichte gibt es für sie dann doch die Chance, ihre Ziele zu erreichen und sie scheut sich dabei auch nicht davor, anderen entgegen zu treten und dafür zu kämpfen. Sie beweist, dass Hartnäckigkeit und Mut helfen, die Welt zu verändern.
Lark: Er wirkt für mich ein wenig zwiegespalten, auf der einen Seite hält er sich super an das System und hat durch seine 1 auf dem Handgelenk auch die besten Chancen, einmal für das Land nützlich zu sein. Doch auf der anderen Seite zeigt er, dass auch er dunkle Seiten besitzt, als er für seine kranke Schwester (nur eine 3) Medizin stiehlt und sich damit auch für die Rebellen angreifbar macht. Im Laufe der Geschichte schwankte meine Einschätzung zwischen ‘mag ich’ und ‘elender Verräter’.

Zusammengefasst:

Die Geschichte ließ sich super leicht lesen und somit war sie eine schöne Abend- und Ferienbeschäftigung. Das Cover entspricht genau meinem Geschmack, was ebenso ausschlaggebend für den Kauf war, wie der Klappentext. An ein paar Punkten im Rahmen der Geschichte kann man noch arbeiten, damit sie nicht ganz so sehr an andere Autoren erinnern, aber dennoch lohnt es sich, das Buch zu lesen. Ich war gefesselt von der Geschichte und besonders angetan war ich von ihrer Mutantenratte Cassiopaio <3

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Thema * * * / 5
Spannung * * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Wenn du stirbst,… (Lauren Oliver)

Das Buch

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Carlsen (15. März 2013)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Before I fall
ISBN: 978-3551312006
Genre: Jugendbuch, Liebesroman

Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de, carlsen

Kurzmeinung:

Eine bewegende Geschichte über sieben letzte Tage im Leben einer fast normalen Jugendlichen, die deren Leben und das der anderen verändern.

Klappentext:

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Bisher habe ich nur gutes davon gehört und bin auch gespannt auf die mittlerweile filmische Umsetzung davon. Lauren Oliver hatte mich bisher mit der Delirium-Trilogie ziemlich begeistert, welches ich vor knapp einem Jahr gelesen habe. Danke an Carlsen für das Leseexemplar, ich habe mich sehr gefreut.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Geschichte beschreibt schön, wie sehr wir und andere von unserem Verhalten und der Umwelt beeinflusst werden. Man sieht genau, wie sehr Sam manchmal selbst daneben greift und damit andere verletzt. Doch im Laufe der Geschichte merkt man auch, dass sie bereit ist, aus ihren Fehlern zu lernen & das ist, wie ich finde, die wichtigste Lektion im Leben!

Zu den Charakteren:

Sam: Ich kann sie leider nicht direkt beschreiben, denn an jedem Tag wird sie mehr und mehr jemand anders. Sie lernt, dass sie Dinge anders machen muss, um Leben zu retten und zu verschönern. Sie merkt, dass man manchmal Dinge riskieren muss, um zu leben und auch zu erleben. Sie testet ihre Grenzen aus und stellt am Ende fest, wer ihr tatsächlich und wahrhaftig so wichtig war, dass sie den letzten Tag mit eben jenen Personen verbringen möchte.

Zusammengefasst:

Das Buch war für mich eine sehr bewegende Geschichte, die zum Einen erzählt, wie schön es sein kann, sich für andere zu interessieren und dabei die eigenen Interessen nicht aus den Augen zu verlieren und zum Anderen auch zeigt, wie beeinflusst wir selbst von unserer Umwelt sind. Auch verdeutlicht die Geschichte gut, wie schnell das Leben leider vorbei sein kann. Die Umsetzung ist super, emotional und kurzweilig. Ich kann euch das Buch daher echt nur empfehlen!

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Thema * * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

The hate u give (Angie Thomas)

Das Buch

Gebunden: 512 Seiten
Verlag: cbt (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The hate u give
ISBN: 978-3570164822
Genre: Jugendbuch, Gesellschaftskritik

Hier erhältlich: amazon*

Kurzmeinung:

Der Roman spricht ein wichtiges und leider auch immer noch präsentes Thema an: Rassismus und Diskriminierung. Die Geschichte, die sich darum spannt ist eine traurige und zugleich auch bewegende. Die Jugendlichen erleben genau den Bullshit, der sie später mal zu den Menschen machen wird, die sie nicht sein wollen…

Klappentext:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich hatte bisher nur wahnsinnig gute und echt überzeugende Meinungen zu diesem Buch gehört. Jeder, der es bis dato gelesen hatte, schwärmte davon. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Positiv aufgefallen ist mir, dass Angie Thomas sehr gut darstellt, wie einzelne Aspekte eines Lebens oder einer uns wichtigen Person einen Einfluss auf unsere Entscheidungen und letztendlich auch unser Verhalten haben.
Sie kritisiert fiktiv, wie die Gesellschaft – gerade in Amerika – mit Schwarzen und anderen Minderheiten umgeht und wie wenig Rücksicht sich doch tatsächlich in der Politik und auch in der Rechtsgewalt (Polizei, Staatsanwaltschaft, etc.) widerspiegelt.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die Geschichte an sich war leider etwas zäh, mir haben definitiv ein paar Spannungshöhepunkte gefehlt, die mich etwas mehr motiviert hätten, die Geschichte schneller und intensiver zu lesen.

Zum Thema:

Das Thema Rassismus ist leider omnipräsent, sowohl in Europa, Deutschland, sowie auch in Amerika. Dort sogar noch mehr als hier bei uns. Doch leider haben solche Geschichten auch immer zwei Seiten. Klar, wenn man nun die Story um Khalil und Starr liest, ist man sofort und hier auch zu Recht auf der Seite der Schwarzen. Doch leider haben solche Vorfälle nicht immer eine so genaue Trennung zwischen Opfer und Täter. Ich finde es somit also sehr schwierig, dieses Thema wirklich aufzuarbeiten, gerade im Jugendbuchbereich. Klar, man sieht und hört sehr oft im Fernsehen oder Radio, dass wieder ein weißer Polizist einen schwarzen Unschuldigen erschossen hat, doch leider weiß man als Außenstehender selten die wirklichen Zusammenhänge, den wirklichen Wortlaut eines Gesprächs und und und.

Da ist es meiner Meinung nach echt schwer einen guten kritischen Roman zu verfassen, der sich nicht automatisch auf eine Seite stellt und die andere verteufelt.

Zusammengefasst:

Das Buch rüttelt auf jeden Fall einiges auf, was man in Europa oft vergisst und eben nicht so präsent auf den Straßen miterlebt. Jedoch muss man bei diesem Thema leider sehr vorsichtig sein. So ist dieser Roman meiner Meinung nach leider ein wenig einseitig und beleuchtet nicht, dass manche solcher Aktionen durchaus gerechtfertigt sein können. Der Roman strotzt nur so vor Hass und Abneigung und auch die Rebellionen sind weniger friedlich. Dennoch kann man das Buch und auch die Geschichte lesen und man wird auch mit der Story mitgezogen.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Thema * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Triple Six (Erica Spindler)

Das Buch

Taschenbuch: 462 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (08. August 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Triple Six (Lightkeepers II)
ISBN: 978-3741300592
Genre: Krimi, Thriller

Hier erhältlich: amazon

Kurzmeinung:

Schöne Fortsetzung des ersten Teils, jedoch ein wenig zu viel Wirrwarr im zweiten Teil. Zu viele involvierte Personen und zu wenig Information an den Leser, was genau die Lichthüter nun können und was nicht.

Klappentext:

Das Böse hat noch lange nicht genug.

Drei Monate ist es her: Die Nacht, in der Micki fast gestorben wäre. Körperlich ist sie geheilt, doch Albträume halten sie wach und sie wird das Gefühl nicht los, dass Zach ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt. Zum Glück bleibt nicht viel Zeit zum Grübeln, denn eine Reihe brutaler Einbrüche erschüttert New Orleans. Je tiefer Micki und Zach in den Fall vordringen, desto klarer wird ihnen, dass sie es nicht mit normalen Dieben zu tun haben. Die Bande scheint etwas Bestimmtes zu suchen. Oder jemanden. Und diese Person steht Micki sehr nahe…

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Da ich vom ersten Teil so sehr positiv überrascht war, wollte ich natürlich wissen, wie es um Mick und Zach weiter geht. Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Charaktere aus dem ersten Teil sind immer noch die gleichen. Man muss sich also nicht direkt an neue Gesichter und Namen gewöhnen. Auch ihre Charakterzüge sind die gleichen, sodass man eigentlich ziemlich genau weiß, wie die Handlungen und Reaktionen ausfallen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Einige Dinge sind jedoch neu, zum Beispiel werden einige neue Fähigkeiten der Lichthüter erwähnt. Auch gibt es aufeinmal die Möglichkeit, halb Licht, halb Dunkel zu sein, was wiederum andere Fähigkeiten mit sich bringt. Hier wird auch leider noch ein wenig an der Aufklärung gespart, sodass man als Leser nicht wirklich weiß, was wer nun wirklich kann und wieso. Auch können diese Fähigkeiten auf mysteriöse Weise übertragen werden, ohne dass wirklich erklärt wird, wie das funktioniert.

Zu den Charakteren:

Mick: Ebenso, wie bereits im ersten Teil, ist sie der harte Hund. Sie versucht ihre wahren Gefühle und auch Ängste mit “Männlichkeit” und Wut zu überspielen. Es gelingt ihr im zweiten Teil jedoch mehr schlecht als recht, sodass sich nun Zach und sie doch näher kommen, als sie wollte. Auch muss sie sich eingestehen, dass es Dinge außerhalb ihres Vorstellungsvermögens gibt, die passieren und mit denen sie nun leider leben muss.

Zach: Er versucht wieder den Spagat zwischen dem LAM Team und Mick. Diesmal scheitert sein Versuch jedoch, sie außen vor zu lassen. Auch muss er sich nun eingestehen, dass er alleine auch machtlos gegenüber der Dunkelheit ist und sich somit auf die Hilfe einlassen, die das Team um LAM ihm anbietet.

Angel: Sie wird mehr oder weniger gut vorbereitet in die Welt geworfen, in der ein Krieg zwischen Licht und Dunkel ausbrechen wird. Sie soll eine Prophetin sein und weiß nicht so wirklich, was das nun für sie bedeutet. Auch muss sie sich nun mit den “Problemen” einer Heranwachsenden herumschlagen: Männer und Gefühle. Doch manchmal ist leider nichts so wie es scheint und Angel muss sich entscheiden, welcher Seite sie ihr Vertrauen und somit eventuell auch ihr Leben schenkt.

Zusammengefasst:

Die Fortsetzung nimmt den Leser genau dort mit, wo der erste Teil der Serie geendet hat, somit fehlt einem nichts. Man kommt super schnell wieder hinein in die Welt, die sich um die beiden Protagonisten spannt. Mir tauchten jedoch leider im zweiten Teil zu viele ungeklärte Fragen und auf einmal vorhandene Fähigkeiten auf, sodass ich mir ziemlich schwer damit tat, zu entscheiden oder zu wissen (mir selbst auszumalen), was genau nun welche Rasse kann oder eben nicht kann. Ich hoffe das klärt sich im dritten oder in den folgenden Teilen noch auf, sodass ich am Ende zufrieden bin, die Story gelesen zu haben!

Bewertung

Handlung * * * / 5
Spannung * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Manchmal ist es schön, dass du mich liebst (Marie Vareille)

Das Buch

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Penguin Verlag (13. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Je peux très bien me passer de toi
ISBN: 978-3328101444
Genre: Gegenwartsliteratur, Liebesroman

Hier erhältlich: amazon

Kurze Zusammenfassung:

Eine gute Geschichte über zwei Freundinnen, die es sich zur Aufgabe machen ließen, einmal jemand anders zu sein und vielleicht sogar zu werden.

Klappentext:

Zwei Freundinnen, ein kleines Dorf in Frankreich und ein halbes Jahr, das alles verändert.

Die Freundinnen Chloé und Constance sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Doch in einem sind sie sich einig: Es muss sich endlich etwas ändern in ihrem Leben. Für die nächsten sechs Monate schließen sie einen Pakt – während die schüchterne Constance in Paris versucht, die Liebe zu finden, will Chloé in einem kleinen Dorf im Bordeaux einen Roman schreiben und sich um ihre kranke Großmutter kümmern. Und endlich ihren Exfreund vergessen! Aber die idyllischen Weinberge halten so manche Überraschung für Chloé bereit. Denn manchmal muss man nur aufhören zu suchen, um endlich das Glück zu finden …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Im Sommer braucht man, wie schon erwähnt, leichte mit Liebe vollgepackte Strand und Urlaubslektüre. So wie auch der Klappentext dieses Buches verspricht, eine super Sommer-Lektüre zu sein. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die beiden Frauen bilden einen super schönen Kontrast, sowohl im beruflichen Leben, als auch im Privaten. Man kann sich auf jeden Fall immer mit einer der beiden identifizieren oder zumindest nachfühlen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Mir waren einige Dinge und Situationen leider zu überzogen und zu naiv. Auch gefiel mir nicht, wie sehr Chloé sich selbst immer in den Schatten stellt, das war mir einen Tick zu viel.

Zu den Charakteren:

Chloé: Sie ist leider immer noch in ihren Exfreund verliebt, der zwar mit ihr schläft, jedoch in ein paar Wochen eine andere heiratet. Chloé kommt aber irgendwie nicht so wirklich drüber hinweg und sagt immer und immer wieder ja. Bis dann eine ihrer engsten Freundinnen auf die Idee kommt, dass sie doch einfach beide ihre Leben ändern könnten. Chloé ist von sich selbst immer mehr überrascht, wie leicht manche Dinge dann doch fallen, ganz im Gegensatz zu dem, was sie sich vorher vorgestellt hatte. Auch hätte sie nie gedacht, dass es sich doch so schön anfühlen kann, auf dem Land, fernab der ganzen Männer zu leben. Abgesehen von einem…

Constance: Als das graue Mäuschen, das seit Monaten niemanden mehr bei sich im Bett hatte, fällt es ihr natürlich schwer, sich immer ehrlich für Chloé und deren One-Night-Stands zu freuen. Doch dennoch versucht sie, ihr eine gute Freundin zu sein. So auch, als sie diese Veränderungsmission für die beiden ins Leben ruft. Leider agiert mir Constance in einigen Dingen viel zu naiv, was mich ziemlich gestört hat.

Zusammengefasst:

Es ist eine gute Geschichte über das Verändern. Über das Sich selbst finden. Jedoch war sie mir ein wenig zu naiv in mancher Hinsicht. Auch das Wechseln der beiden Frauen in jedem Kapitel empfand ich in diesem Roman eher als anstrengend.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

Eine Prise Liebe (Kirsten Proby)

Das Buch

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: MIRA (10. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Close to you
ISBN: 978-3956497148
Genre: Gegenwartsliteratur, Erotischer Liebesroman
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Seit Langem mal wieder ein Buch über das Zusammensein statt über das Zusammenkommen. Sehr schön und sehr erfrischend zu lesen!

Klappentext:

Das Restaurant Seduction ist Camis Ein und Alles. Gemeinsam mit ihren vier Freundinnen hat sie es zu einem Hotspot gemacht. Ihre ganze Leidenschaft steckt sie ins Seduction – bis ihre erste große Liebe nach Portland zurückkehrt. Seit Cami denken kann, ist sie in Landon verliebt. Als er nach seinem Highschool-Abschluss als Navy-Pilot ins Ausland ging, blieb sie mit gebrochenem Herzen zurück. Nun ist sie fest entschlossen, ihm auf keinem Fall ein zweites Mal zu verfallen. Doch Landon mit seinen starken Armen und seinem sanften Blick macht es ihr schwer zu widerstehen …

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Eine Freundin von mir erwähnte, dass sie die Bücher von Kirsten Proby liebe. Der Schreibstil soll mega gut sein und auch der Inhalt. So hab ich meine Chance genutzt und bedanke mich hiermit bei Netgalley für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Ganz klar: Der Inhalt. Man liest mal nicht hunderte von Seiten, wie zwei Menschen zusammenkommen, sondern eben, wie sie zusammen sind. Was sie erleben, welche Höhen und Tiefen sie durchschreiten.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Eigentlich kann ich hier nichts einfügen!

Zu den Charakteren:

Cami: Als kleiner Workaholic tritt Cami am Anfang der Geschichte auf. Doch sobald sie ihre Beziehung zu Landon beginnt, ist diese das Wichtigste für sie. Zwar zweifelt sie oft an Landon und seinen Absichten, doch tief in ihrem Inneren weiß sie, dass er sie liebt und nicht verlassen würde. Sie gehen gemeinsam durch die Höhen und Tiefen, die das Schicksal für sie bereithält.

Landon: Zwar gefällt ihm nicht, wie er sich von seinem Traumjob als Piloten verabschieden musste, jedoch stellt er zuhause schnell fest, wie schön das sesshaft werden mit der richtigen Person doch sein kann. Er würde für seine Cami alles, aber auch wirklich alles tun.. Manchmal sollten sich die Jungs im wahren Leben an solchen Romanhelden ein Beispiel nehmen!

Zusammengefasst:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Aufteilung der Kapitel in die Sichtweisen der beiden Protagonisten fand ich sehr schön. So konnte man in beide hineinhorchen und war von Anfang an coverliebt mit den beiden. Ich fand die Geschichte von Anfang bis Ende sehr stimmig und sie hat mich auch als Leserin positiv berührt. Es war mal abwechslungsreich nicht immer nur über die Komplikationen zu lesen, wenn Menschen zusammenkommen, sondern über die Gefühle und die Beziehung, wenn die Menschen schon zusammen sind! Eine sehr gute und sehr empfehlenswerte Sommerlektüre!

Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Romantik * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * * * / 5

Das Glück und wir dazwischen

Das Buch

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Diana Verlag (26. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Maybe in another life
ISBN: 978-3453291775
Genre: Liebesroman, Gegenwartsliteratur
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Am Anfang war das Buch etwas zäh, dies hat sich jedoch im Laufe der Geschichte geändert. Ich konnte kaum noch das Buch aus der Hand legen.

Klappentext:

Was wäre wenn? Hannah trifft in einer Bar ihre Jugendliebe wieder. Was, wenn sie die Nacht mit Ethan verbringen würde? Ist er derjenige, nach dem sie sich schon immer sehnt? Oder sollte Hannahs Leben eigentlich ganz anders aussehen: mit Henry an ihrer Seite, der ihr nach einem schweren Unfall zeigt, was wirklich wichtig ist? Hannah befindet sich plötzlich gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Leben – aber wo wartet ihr Happy End?

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Für den Sommerurlaub am See, braucht man doch auch die passende Sommerlektüre. Und dieses Buch sah mir sehr danach aus. Danke an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Eigentlich mag ich ja solche zweigeteilten Geschichten nicht, bei denen es mehrere potentielle Ausgänge gibt, aber hier war das genau richtig. Man konnte kapitelweise nachvollziehen, wie Hannahs Leben sich nach der einen Entscheidung verhält und wo es hinläuft.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Manchmal waren die Kapitel mir zu kurz, da wollte ich eigentlich mehr über das Leben mit der einen Entscheidung erfahren.

Zu den Charakteren:

Hannah: In beiden Erzählsträngen muss sich Hannah mit Schicksalsschlägen arrangieren. Manchmal sind sie leichter, manchmal schwerer zu überwinden und zu überstehen. Doch in beiden Teilen hat sie immer ihre beste Freundin Gabby an ihrer Seite. Sie ist quasi die Konstante in Hannahs Leben, die auch dafür sorgt, dass sie letztendlich feststellt, wo ihre Heimat ist.

Ethan: Ethan ist Teil beider Verläufe, jedoch bemüht er sich in dem einen sehr um seine erste große Jugendliebe Hannah, wobei er in dem anderen Verlauf mit einer anderen Frau glücklich wird und die beiden nur befreundet bleiben. Man merkt jedoch, dass er, egal welche Entscheidung Hannah am Anfang trifft, ein wichtiger und ebenfalls konstanter Part in ihrem Leben ist.

Henry: Auch Henry tritt in beiden Verläufen auf, jedoch bekommt auch er zwei unterschiedliche Positionen in Hannahs Leben. Sicher ist jedoch, dass er, egal, wie das Schicksal sich entscheidet, in ihr Leben tritt und sie mit seiner Zimtschneckenliebe zum Schmunzeln bringt.

Gabby: Als Hannahs beste Freundin, muss Gabby in beiden Verläufen die Schulter zum Anlehnen spielen, auch wenn sie diese dann später selbst braucht. Sie ist immer für Hannah da und liebt Hannah wie ihre Schwester. Die beiden sind unzertrennlich und auch die Jahre, die sie sich nicht gesehen haben, haben daran keinen Schaden angerichtet.

Zusammengefasst:

Am Anfang kam ich irgendwie schwer in das Buch. Ich wusste nicht so richtig, wo mich die Geschichte hinführt. Aber dann irgendwann hatte mich die Geschichte so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die beiden Teile der Geschichte haben mich berührt und sind auch beide schöne Ausgänge von Hannahs Geschichte. Ich fand den Schreibstil des Buches mitnehmend und auch angenehm. Man konnte schön in den beiden Welten verschwinden und musste sich nicht zu sehr anstrengen, Namen oder Gegebenheiten zuzuordnen! In allem ein sehr stimmiges und schönes Buch für den Sommer!

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

Auf ewig Dein (Eva Völler)

Das Buch

Gebunden: 384 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (21. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3846600481
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Für alle die Zeitenzauber kennen eine angenehme Fortsetzung als Beginn einer neuen Reihe. Mir war es nur zu viel auf einmal und zu surreal.

Klappentext:

Willkommen in Venedig! Willkommen an der Zeitreise-Akademie! Getarnt als Theater ist dies der Ort, wo eine neue Generation von Zeitreisenden ausgebildet wird. Denn neue Abenteuer warten …

Anna und Sebastiano sind zurück! Das Traumpaar der Zeitenzauber-Trilogie ist nach vielen bestandenen Abenteuern zu Zeitreiseprofis gereift. Grund genug, um eine eigene Zeitreiseschule in Venedig zu gründen. Dem Ort, wo die Liebe und die Reisen durch die Zeit ihren Anfang fanden.
Ihre ersten beiden Novizen sind die verführerische Fatima, ein Haremsmädchen aus dem 13. Jahrhundert, und der draufgängerische Ole, Sohn eines Wikingerhäuptlings. Die erste gemeinsame Mission zum Hofe Heinrichs des Achten gerät aber zum Debakel. Anna und Sebastiano haben alle Hände voll zu tun, ihre Zöglinge zu bändigen, als ein unerwarteter Besucher aus der Zukunft auftaucht und einen grausamen Tribut von Anna fordert: »Opfere deine große Liebe, damit die Zukunft fortbestehen kann!«

Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Als Fan der Zeitenzaubertrilogie musste ich Evas neues Werk einfach lesen. Auch das Cover war wie immer schön ansprechen. Danke an Netgalley für das Leseexemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Der Schreibstil ist wie in den anderen drei Büchern um Sebastiano und Anna wieder schön flüssig und bildbehaftet. Man kann sich sehr gut in ihre Welt in den verschiedenen Zeitaltern hineinversetzen.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die einzelnen Abenteuer lagen für mich hier zu nah aneinander und waren mir auch zum Teil zu wenig “realistisch”. Also, dass Anna wieder mal alle bösen Monster und Gegner austrickst, war mir zu viel. Das hätte man auch schön auf die folgenden Bände strecken können.

Zu den Charakteren:

Anna: Wie bereits in den Bänden vorher ist Anna weniger die Kämpferin, als die Strategin. Sie versucht alles vorher zu durchdenken und macht lieber zehn Pläne, als dass sie am Ende keinen funktionierenden hat. Sie versucht auch, wie in Zeitenzauber, alles für ihre große Liebe Sebastiano zu tun. Als Leiterin der Akademie muss sie jedoch nun auch Verantwortung für die Schüler übernehmen.

Sebastiano: Wie bereits in Zeitenzauber regelt Sebastiano das meiste im Kampf. Er versucht seinen Gegner einzuschüchtern und zu besiegen. Als dann Schwierigkeiten auftreten, ist er jedoch auch sehr emotional und versucht seine Anna zu beschützen und auch ihre Zukunft zu bewahren.

Schüler der Akademie: Die Schüler könnten nicht unterschiedlicher sein. Ole als der draufgängerische Wikinger, der heimlich in Fatima, die rebellische Sklavin, verliebt ist. Dazu kommt dann noch Walter als der gebildete Monarchensohn, der lieber liest, als zu kämpfen und wenn er doch mal kämpfen muss, dies lieber mit Worten ausfechtet.

Zusammengefasst:

Meiner Meinung nach ist zu viel in diesem Band passiert. Man weiß aus Zeitenzauber bereits, wie viele Dinge ablaufen, jedoch wissen es die “Neulinge” noch nicht. Und leider verdirbt es mir ein wenig die Freude am Lesen, wenn der Held immer gegen alle gewinnt, egal wie unwahrscheinlich ein Sieg ist…

Bewertung

Handlung * * / 5
Spannung * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * / 5

Kieselsommer (Anika Beer)

Das Buch

 

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: cbj (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570157732
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Hier erhältlich:

Kurze Meinung:

Eine schöne Geschichte über die erste Liebe, Freundschaft und Eifersucht, die zeigt, wie wichtig alles drei im Leben eines jungen Menschen doch ist.

Klappentext:

Der beste Sommer überhaupt?

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Da ich wusste, dass ich im Sommer in meinem Urlaub schön leichte Lektüre lesen wollte, habe ich mir Jugendromanzen ausgesucht. Danke hierbei an das Bloggerportal für das Exemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Der Schreibstil des Buches war angenehm leicht und schnell zu lesen. Die Geschichte war wahnsinnig kurzweilig und in sich sehr stimmig.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Leider waren mir die Charaktere in mancherlei Hinsicht zu sprunghaft und auch war mir Ella ein wenig zu naiv. Denn auch mit 15 denkt man schon mehr über sein Verhalten nach.

Zu den Charakteren:

Tilda: Als Ellas Retterin aus dem Mobbingsumpf fühlt sie sich wichtig. Sie war immer für Ella da und war somit auch Ellas mehr oder weniger einzige Bezugsperson. Als auf einmal Mats auftaucht, wird sie zur Seite gedrängt. Was sie noch nicht weiß ist, dass Liebe auch neben Freundschaft existieren kann. So wird sie nun ziemlich eifersüchtig und auch ziemlich fies, sowohl Mats gegenüber als auch Ella.

Ella: Durch ihre Vorgeschichte zweifelt Ella an den Worten der anderen, am meisten, wenn diese nett gemeint sind und Komplimente enthalten. So kann sie es auch eigentlich nicht glauben, dass Mats tatsächlich sie schön und toll findet und nicht ihre athletische beste Freundin Tilda. Durch ihre Unsicherheit wird auch sie unfair den anderen beiden Gegenüber und man merkt deutlich, wie wichtig ein gesundes Selbstwertgefühl für die zwischenmenschlichen Beziehungen ist.

Mats: Als Mats auf die beiden Mädchen trifft, ist er sofort von Ella verzaubert. Er versucht ihr seine Welt zu Füßen zu legen und bedauert es sehr, dass sie so an allem zweifelt. Er gerät zwischen die Fronten von Tilda und Ella und am Ende sieht er kaum einen anderen Ausweg…

Zusammengefasst:

Das Buch war alles in allem eine schöne Jugendlektüre, die man mal lesen kann, wenn man keinen wirklichen Tiefgang im Buch möchte. Einfach nur lesen, ohne viel Nachdenken und ohne, dass sich die Geschichte über Stunden hinzieht. Für mich war es definitiv das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.
Die Message der Geschichte ist auch eine schöne und auch sehr wichtige für das Erwachsenwerden. Schön verpackt und auch super geschrieben.

Bewertung

Handlung * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * * / 5