Love & Gelato (Jenna Evans Welch)

Das Buch

Gebunden: 400 Seiten
Verlag: HarperCollins (12. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Love & Gelato
ISBN: 978-3959670913
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Hier erhältlich: amazon, thalia

Kurze Meinung:

Sommerlektüre mit dem ein oder anderen Verbesserungspotential

Klappentext:

Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Italien, sehr schön charakterisiert. Gelato, wer liebt es nicht. Ich finde die Kulisse für die Geschichte echt gelungen, wobei der Friedhof ganz zu Beginn doch etwas verstörend war.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Lina gewinnt sehr schnell viel Vertrauen in Ren. Ich fand die Art leider etwas naiv, dass sie ihm so schnell so viel von ihrem Leben und auch ihrem Schmerz anvertraut..

Zu den Charakteren:

Lina: Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie ziemlich am Boden zerstört. Als sie dann auch noch zu ihrem Vater nach Italien ziehen soll, ist ihr das alles zu viel. Sie möchte dem ganzen Italienrummel keine Chance geben und stellt sich ziemlich quer. Doch als sie dann Ren begegnet, fängt für sie das Leben an. Denn plötzlich wollen ihre Gefühle nicht mehr so wie sie und sie muss sich ihnen beugen.

Howard: Als vermeintlicher Vater versucht Howard es Lina irgendwie recht zu machen. Er versucht sie für sich zu gewinnen und entsprechend auch ihr Vertrauen. Am Anfang noch etwas zaghaft, später traut er sich dann auch etwas mehr in Anspruchnahme zu.

Ren: Zu Beginn hat er ja noch eine Freundin, die ihn sehr vereinnahmt. Doch er verbringt immer mehr Zeit mit Lina und versucht ihr jedes Geheimnis aus der Nase zu kitzeln. Er versucht zu helfen, wo er kann und dies scheint ihm auch gut zu gelingen. Doch dann muss auch er sich eingestehen, dass er keine eindeutigen Signale gesendet hat.

Thomas: Als der Sunnyboy und das Model hat er es natürlich auch nicht leicht. Doch er verlässt sich meiner Meinung nach viel zu sehr auf sein Äußeres. Dementsprechend hat Lina die richtige Entscheidung getroffen.

Meine Lieblingsstelle:

Als Lina für die Feier das Kleid sucht. So ein Kleid sollte jeder haben.

Zusammengefasst:

Die Geschichte ist super schön leicht zu lesen. Leider war sie mir an manchen Stellen jedoch zu naiv und zu schnell, was das Vertrauen in die anderen Protagonisten anging. Auch das Ende ist etwas unbefriedigend, so weiß ich immer noch nicht, ob Matteo oder Hadley die Wahrheit gesagt haben…

Bewertung

Handlung * * * / 5
Spannung * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * / 5
Gestaltung * */ 5

Gesamt * * */ 5

 

 

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