Paris, du und ich (Adriana Popescu)

Das Buch

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: cbj (25. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3570172322
Genre: Jugendbuch, Romanze
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurze Meinung:

Eine schöne jugendliche Romanze, die anders beginnt und endet als man auf den ersten Blick denkt.

Zitat:

“War es Liebe auf den ersten Blick?” […] “Nein. Es war Liebe auf jeden Blick.”

Klappentext:

Romantik pur hatte sie geplant – eine Woche Paris bei ihrem chéri Alain. Doch angekommen in der Stadt der Liebe, muss die sechzehnjährige Emma feststellen, dass Alains »Emma« inzwischen »Chloé« heißt und sie selbst nun dumm dasteht: ohne Bleibe, ohne Kohle, aber mit gnadenlos gebrochenem Herzen. Ähnlich down ist Vincent, dem kurz vor der romantischen Parisreise die Freundin abhandengekommen ist, und den Emma zufällig in einem Bistro trifft. Zwei Cafés au lait später schließen die beiden Verlassenen einen Pakt: Sich NIE wieder so heftig zu verlieben. Und nehmen sich vor, trotz allem diese alberne Stadt der Verliebten unsicher zu machen, allerdings auf ihre Art. Paris für Entliebte – mit Chillen auf Parkbänken, Karussellfahren auf alten Jahrmärkten, stöbern in schrägen Kostümläden. Doch ob das klappt: sich in der Stadt der Liebe NICHT zu verlieben?

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Ich mag es sehr, wenn Protagonisten Tagebuch schreiben. Wenn man einfach noch einmal ein wenig mehr in deren Köpfe gucken kann. Auch bin ich ein super Fan von Romanzen, die nicht nur von Anfang an super Friede-Freude-Eierkuchen vorspielen, sondern mehr das, was im wahren Leben passiert. Zusätzlich dazu waren die Sachen und auch das Verhalten der beiden Jugendlichen weder zu naiv noch zu aufgesetzt und unrealistisch.

Was ist mir negativ aufgefallen:

An manchen Stellen hat sich die Geschichte ein wenig gezogen – man hätte bei manchen Aktivitäten mehr oder schneller auf den Punkt kommen können.

Zu den Charakteren:

Emma Teichner: Gerade frisch verlassen in Paris weiß Emma nicht so richtig etwas mit sich anzufangen. Sie schließt sich in ihr Hotelzimmer und versinkt erstmal in Selbstmitleid. Erst als sie sich wieder auf die Straßen von Paris traut, trifft sie auf Vincent. Auf Grund der Vorgeschichte ist sie zögerlich, was das Vertrauen in ihn angeht, doch als etwas Zeit vergangen ist, beginnt sie ihn zu mögen und er entwickelt sich immer mehr zu ihrem Held. Das schreibt sie nebenbei als eine Art Brieftagebuch auf “Hallo Paris…”. Sie wirkt auf mich sehr reif und auch sehr bodenständig.

Vincent: Ebenfalls als Neusingle muss auch Vincent sich irgendwie alleine in Paris durchschlagen. Als Kind von Trennungseltern hat er es nicht leicht, seinem Vater zu gefallen. Er ist seinem Vater nie gut genug gewesen und nun ist auch noch die Vorzeigefreundin weg… Als er auf Emma trifft, muss auch Vincent erstmal über seinen Schatten springen.

Jean-Luc: Er verkörpert in der Geschichte den Teil der romantischen und unendlichen Liebe, die zwischen Menschen entstehen kann.

Meine Lieblingsstelle:

Sind die Stellen an denen Jean-Luc von seiner Frau berichtet. Besonders die Stelle, aus der ich mein Zitat habe. Da berichtet er davon, wie oft und wie sehr er sich in seine Frau verliebt hat.

Zusammengefasst:

Das Buch war eine locker flockige Jugendromanze, die mir Lust auf mehr macht. Ich werde versuchen noch ein paar Bücher von Adriana lesen. Sehr gute Arbeit und auf jeden Fall empfehlenswert!


Bewertung

Handlung * * * * / 5
Spannung * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * */ 5
Gestaltung * * * */ 5

Gesamt * * * */ 5

 

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