Morgen lieb ich dich für immer (Jennifer L. Armentrout)

Das Buch

Broschiert: 544 Seiten
Verlag: cbt (13. März 2017)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The problem with forever
ISBN: 978-3570311417
Genre: Jugendbuch, Roman, Liebesgeschichte
Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de

Kurze Meinung:

Ein vorhersehbarer Roman über zwei junge Menschen, die trotz Schwierigkeiten wieder zusammenfinden.

Klappentext:

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft…

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Mein Fazit

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Der Roman beschreibt gut, wie man vom grauen Mäuschen degradiert werden kann und wie schwer es ist, aus dieser Position wieder herauszukommen. Auch beschreibt er sehr gut, inwieweit uns unsere Kindheit prägen kann.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Man weiß im Grunde bereits ab den ersten Kapiteln, dass die verlorene Liebe zwischen den beiden Hauptprotagonisten wieder zurückkommt. Zwar war sie früher eher auf der Geschwisterebene, aber dennoch waren auch damals schon Gefühle da.
Auch als Mallory sich von Rider trennt, weiß man, dass sie irgendwie wieder zusammen finden. Das war mir leider alles zu offensichtlich.

Zu den Charakteren:

Mallory: Durch die Behandlung ihrer Pflegeeltern in der Kindheit traut sie sich nicht, offen zu sprechen oder gar irgendwem Kontra zu bieten. Weder ihren Eltern noch in der Schule. Doch als sie dann ihren “Bruder” Rider wiedertrifft, gibt dieser ihr den Rückhalt den sie braucht um über ihren eigenen Schatten zu springen. Ich finde, dass Mallory ihren Eltern noch viel zu viel um den Mund redet und sich eindeutig mehr trauen sollte, ihren eigenen Standpunkt zu vertreten. Ich weiß, das kann zum Teil sehr schwierig sein, aber man merkt am Ende des Buches, dass sie schon gewachsen ist, was das angeht.

Rider: Er wirkt auf mich wie jemand, der nach außen hin eine harte Fassade wahrt, wohningegen er innerlich sehr zerbrechlich ist. Auch macht er den Eindruck, als traue er Mallory nicht zu, dass sie ihr Leben alleine auf die Reihe bekommt, womit er zu Anfang auch Recht haben mag. Doch am Ende stellt sich heraus, dass eher Mallory ihn stützen müsste…

Meine Lieblingsstelle:

Als Mallory sich gegen ihre Eltern auflehnt und bei einem Streitgespräch am Tisch einfach aufsteht und geht. Ich mag rebellische Charaktere und ich finde es schön, wenn in einem Roman mal innerfamiliär nicht immer eine heile Welt beschrieben wird.

Zusammengefasst:

Ich fand die Geschichte zwar schön, aber leider zu vorhersehbar. Es waren kaum Spannungshöhepunkte vorhanden, die man nicht von vornherein erwartet hatte. Ich mochte die Obsidian-Reihe sehr, aber war dann von diesem Roman doch etwas enttäuscht, daher nur 3 Sterne.


Bewertung

Handlung * * / 5
Spannung * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * / 5

Gesamt * * * / 5

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