Ein Himmel aus Lavendel (Marlena Anders)

Das Buch

Taschenbuch: 284 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag (erschienen am 12. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3959919159
Genre: Fantasy
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Kurzmeinung:
Die Idee hinter der Geschichte ist gut, jedoch fand ich sie leider zum Teil sehr konfus.

Klappentext:
Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?

Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?

Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.

Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …

Mein Fazit

Inhalt:
Die Geschichte erzählt von Emery (Emerie), die zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in einem ärmlichen Viertel der Stadt lebt. Um die Familie zu ernähren, muss Emery sich den Lebensunterhalt durch Taschendiebereien und Gaunerei verdienen.
Zu Beginn ist Emery gerade dabei einen Diebstahl zu begehen, als sie erwischt wird. Sie versucht zu fliehen und entgeht der Gefangennahme nur knapp, als ihr ein junger Mann einen Schlüsselbund zuwirft, mit dessen Hilfe sie sich in Flammen auflösen und an einen anderen Ort außerhalb der Stadt verschwinden kann. Doch, da der junge Mann, wie alle in der Stadt eine Maske trägt, weiß Emery nicht, wer sie dort gerettet hat. Was sie jedoch weiß, ist, dass sie sich mehr und mehr in eine Steinskulptur verwandeln wird, je öfter sie sich in Flammen auflöst.
Die Gabe wurde ihr von ihrem Auftraggeber gegeben – Ist es doch mehr ein Fluch als ein Segen…
Eines nachts trifft sie erneut auf den mysteriösen jungen Mann, der ihr die rettenden Schlüssel zuwarf. Er stellt sich ihr als Nael vor. Auch Nael hat so seine Geheimnisse, die Emery drauf und dran ist zu lüften. Doch vorher muss sie ihre Freiheit zurückgewinnen und fragt dazu ihre steinernen Freunde (nachts leben sie, tagsüber sind sie in Stein verschlossen).
Nael hilft ihr, ihre Freiheit zurückzuerlangen, jedoch hat Emery in seinem Beisein komische Tagträume, in denen er ihr auf jede erdenkliche Art das Leben nimmt und so ist sie in einem Zwiespalt, ob sie ihm nun vertrauen sollte oder nicht…

Meine Meinung:
Die Geschichte fängt sehr schön an, schön magisch. Ich bin ja Fan von besonderen Gaben, die sich durch irgendwas materielles auslösen lassen bzw verstärken. Auch finde ich die Idee mit den Masken sehr schön. Der Verlauf der Geschichte spiegelt schön die innere Unsicherheit von Emery wider und auch merkt man gut, wie wichtig ihr die kleine Schwester Amra ist. Ich persönlich fand es jedoch sehr verwirrend immer wieder diese Sprünge zwischen den einzelnen Schauplätzen nachzuvollziehen oder allgemein die Struktur der Stadt und deren Bewohner zu überblicken.
Leider hat mir am Ende auch ein wenig die Spannung und eine Auflösung gefehlt. Also wieso genau sie erst Federn an der Hand hat, dann aber zu Stein wird. Das hat sich mir leider nicht so erschlossen.
Daher nur wenige Sterne.

Bewertung

Handlung * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * *  / 5
Schreibstil * * / 5

Gesamt * * / 5

 

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