Schattendiebin – Die verborgene Gabe (Catherine Egan)

Das Buch

Gebunden: 416 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag (erschienen am 24. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3473401475
Genre: Jugendbuch
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Kurzmeinung:
Schöner Auftakt einer Trilogie, die noch viel mehr verspricht.

Klappentext:
Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein Herrenhaus einschleichen und die Bewohner ausspionieren. Schnell wird ihr klar, dass die alte Hausherrin und ihre Gäste noch dunklere Geheimnisse hüten als sie selbst. Noch ahnt Julia nicht, wie eng ihr eigenes Schicksal mit ihnen verknüpft ist …

Mein Fazit

Inhalt:
Julia wird für einen Job als Spinonin in Frau Ochs Haus engagiert. Doch, was sie nicht ahnt, ist, dass sie damit mitten in einen alten Kampf zwischen Giganten gerät, bei dem sie von beiden Seiten als Spielball missbraucht wird.
Julia versucht mit ihrem Job als Spionin nur den Lebensunterhalt ihrer Familie und von sich selbst zu erarbeiten. Seit ihre Mutter als Hexe im Fluss ertränkt worden ist, muss sie sich und ihren verstümmelten Bruder durchbringen, denn nachdem man ihm die Plage ansieht, die ihn vor Jahren befallen hatte, bekommt er keine Jobs und muss sich im Haus verschanzen um nicht ebenfalls gerichtet zu werden.
Sie findet heraus, dass in dem Haus von Frau Och mysteriöse Dinge passieren. Es haust zum Beispiel ein Wolfsmensch dort, der mitten in seiner Verwandlung steckt.. Auch stellt sie fest, dass Frau Och nicht nur ihr Arbeit verschafft hat, sondern auch Verstoßenen hilft, so ist eines Tages das Haus auch Unterschlupf für eine Hexe und ihren Sohn. In Spira hingegen treibt währenddessen ein Monster sein Unheil und tötet auf grausame Art und Weise Menschen – scheinbar ohne Zusammenhang.
Bald schon stellt sich heraus, dass der kleine Junge der Schlüssel ist, der sowohl das Monster antreibt, als auch Julias Auftraggeberin. Doch diese stellt Julia vor eine schwere Wahl…

Meine Meinung:
Ich kam am Anfang ein wenig schwer in das Buch hinein, aber sobald man dann einmal mit Julia in dem Haus von Frau Och oder in den Straßen von Spira unterwegs war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zumindest nicht freiwillig.
Ich finde die Bilder, die von der Autorin erzeugt werden, hätten noch ein wenig ausgeschmückter sein können, jedoch fand ich die Geschichte und deren Verlauf spannend und zum Teil unvorhergesehen.
Bei manchen Charakteren jedoch, da hätte man manche Eigenschaften noch genauer erläutern müssen und auch aufklären, warum der oder diejenige nun welche Gabe hat oder wer diese durchschauen oder aussetzen kann.
Ich werde mit Interesse und Spannung auf den zweiten Teil warten und hoffe, dass dort einige offene Fragen geklärt werden.

Bewertung

Handlung * * * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * *  / 5
Schreibstil * * * * / 5

Gesamt * * * / 5

 

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