Solitaire (Alice Oseman)

Das Buch

Solitaire

Gebunden: 368 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (erschienen am 21. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978 – 3312009992 oder 3312009995
Alter: ab 14
Originaltitel: Solitaire
Hier könnt ihr es kaufen: amazon , thalia , buecher.de und natürlich in einer Buchhandlung eurer Wahl

Kurzmeinung:
Gefühls- und Gedankenchaos im Kopf einer 16jährigen – und dann steht die Welt auch noch wirklich Kopf!

Klappentext:
Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.

Cover:
Ich habe die englische Variante gelesen, da ist das Cover schön schwarz mit bunten Punkten in Herzform angeordnet. Ich finde immer noch, dass schlichte Cover einfach die angenehmsten sind.

Mein Fazit

Inhalt:
Die junge Tori Spring ist mitten in ihrem Abschlussjahr und muss sich einige Gedanken über die Zukunft machen. Nebenher muss sie sich auch noch ein wenig um ihren depressiven und homosexuellen Bruder kümmern, der immer wieder in das Visier der Idioten gerät. Plötzlich taucht – wie aus heiterem Himmel – ein ehemaliger Sandkastenfreund von Tori auf und kreuzt nun häufiger ihren Weg. Auch der geheimnisvolle Michael Holden erscheint wie aus dem Nichts und wird zum Teil vonr Toris Leben.
Zur gleichen Zeit tritt auch „Solitaire“ auf den Plan. Eine Gruppe (?) von Personen, die sich zum Ziel gesetzt haben, dass Gerechtigkeit für jeden eine Aufgabe ist. Selbstjustiz und Schulvereitelung reihen sich nebeneinander. Was harmlos beginnt, wird später zur Anstiftung einer Schlägerei. Hier merkt Tori, die bis dahin viel in Selbstmitleid versinkt, dass sich scheinbar niemand mehr für seine Mitmenschen interessiert. Sie beschließt, dass sich das ändern muss und ist sehr erstaunt, dass Michael ihr hilft und kommt ihm Stück für Stück näher.
Das Ende ist sehr überraschend, als Tori herausfindet, wer hinter Solitaire steckt, bzw wie sehr alte Freundschaften doch bestehen bleiben – zumindest bei einem von zweien.

Sprache und Stil:

Die Erzählweise war teilweise sehr verwirrend. Man sitzt im Kopf von Tori, es wird in der Ich-Perspektive erzählt. Man versucht sich hineinzuversetzen, was mir persönlich sehr schwergefallen ist. Die Ausdrucksweise ist jedoch sehr jugendlich und von daher auch wirklich ab 14 Jahren lesbar.

Meine Meinung:
Mir war Tori ein Ticken zu depressiv und zu wenig empathisch. Sie hat jeden vergrault, der ihr nahe war – abgesehen von ihrem Bruder. Die Story mit Solitaire hingegen fand ich gut. Auch, dass man etwas gegen Mobbing, aber auch gegen Selbstjustiz unternehmen muss, ist eine gute Botschaft. Mit Michael hingegen hätte ich mich eher identifizieren können. Er ist in dem normalen Maße mit jugendlichen und ab und zu depressiven Gedanken umgegangen.

Bewertung
Handlung /
Romantik
/
Charaktere
/
Schreibstil
/

Gesamt /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.